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Which Political Side Profits from the Internet?

For a piece in The New York Times on the role of the internet in democracies, Thomas B. Edsall reached out for a quick assessment of which political forces tend to profit from digital technology:

It seems to me this is not a question about ideological placement but more about organizational or movement strategy. As long as I am in opposition, the payoff is higher in investing in digital infrastructure and thereby channeling the activities and enthusiasm of my supporters than when in power. So I would expect a re-emergence of political activity, for example in the form of alternative news sources, on the liberal side in the coming years.

Thomas B. Edsall. How the Internet Threatens Democracy. The New York Times. 2017/03/02.

Randbemerkungen zur Rolle von “Filterblasen” in der politischen Meinungsbildung

Das ausgehende Jahr 2016 sah viel Aufregung über vermeintliche Wirkungen des Internets in der politischen Meinungsbildung. Im Rahmen dieser Debatte hat mich der Tagesspiegel um meine Einschätzung zu Teilaspekten dieser Debatte gefragt.

In Reaktion hierauf gab ich eine kurze Einschätzung zur aus meiner Sicht überschätzten Rolle von Filterblasen für politische Meinungsbildung:

Das Verführerische und zugleich auch Gefährliche an der Filterblasen-These ist, dass sie versucht, über einen einfachen und intuitiven Mechanismus unliebsame politische Phänomene zu erklären. Wenn Algorithmen Verantwortung für politische Polarisierung, mangelnde Empathie oder zunehmende politische Radikalisierung tragen sollten, dann liegt es nahe, diese Algorithmen anzupassen, und sofort sind alle Probleme politischer Meinungsbildung durch das „richtige“ Design digitaler Dienste gelöst.

(…)

Wenn wir die tatsächliche Rolle des Internets im politischen Meinungsbildungsprozess verstehen wollen, hilft es wenig, einzelne technische Phänomene isoliert zu betrachten. Stattdessen ist die sorgfältige Untersuchung des Wechselspiels unterschiedlicher individueller, gesellschaftlicher, struktureller und technologischer Faktoren notwendig. Befunde solcher Untersuchungen werden zwar keine vergleichbar intuitiven und schlagzeilenfreundlichen Begriffe prägen wie den der Filterblase. Dafür versprechen sie aber tatsächliche Erkenntnisse über die Dynamik politischer Meinungsbildungsprozesse der Gegenwart.

Beitrag

  • Forschungsaktivität zur Rolle des Internet in der politischen Kommunikation

    Die Rolle des Internets in der politischen Kommunikation ist eine Schlüsselfrage moderner Kampagnenführung und der Bildung öffentlicher Meinung. Internationale Kampagnen und Politiker müssen sich die grundsätzliche Frage stellen, welche digitalen Werkzeuge sie wie in ihre Kampagnen einbinden, wie sie digitale Kommunikation für die Darstellung und Vermittlung ihrer Politik oder ihrer Wahlkampfbotschaften nutzen können und wie sie ihre Organisationsstrukturen den Möglichkeiten und Anforderungen der Digitalisierung anpassen können. Zusätzlich gehören internetbasierte Dienste zu den wichtigsten Vermittlern politischer Information. Sie sind das Tor, durch das immer mehr Menschen politische Informationen bewusst selektieren oder durch das sie zufällig auf diese stoßen. Das Internet und digitale Dienste sind also Kernelemente politischer Kommunikation unserer Zeit. Wie spiegelt sich diese zentrale Bedeutung in den damit befassten wissenschaftlichen Feldern der Politik- und Kommunikationswissenschaft?

    Um einen Eindruck der Rolle des Internets in der politischen Kommunikation in den zentralen Debatten der Politik- und Kommunikationswissenschaft zu gewinnen, habe ich mit einer wissenschaftlichen Hilfskraft thematisch relevante Artikel und Buchbesprechungen in zentralen Zeitschriften der beiden Fächer gesammelt. Hierfür haben wir die Archive von 25 zentralen Zeitschriften der Politik- und Kommunikationswissenschaft auf Artikel und Buchreviews zum Thema Nutzung des Internets und digitaler Werkzeuge in der politischen Kommunikation und in Wahlkämpfen durchsucht.

    Bei der Auswahl relevanter Zeitschriften nutzten wir das ISI Web of Knowledge und den dort ausgewiesenen Impact Faktor für Zeitschriften für das Jahr 2014. Aus den Kategorien Politik- und Kommunikationswissenschaft identifizierten wir jeweils die 20 am besten gerankten Zeitschriften nach ihrem Impact Faktor im Jahr 2014 und dem für dasselbe Jahr ausgewiesenen Fünfjahres Impact Faktor. Der Impact Faktor ist ein umstrittener Wert in der Einschätzung des Einflusses von Zeitschriften. Dennoch bietet er für die Untersuchung der Frage nach der Zahl themenrelevanter Artikel und Buchbesprechungen in zentralen Publikationsorganen der Politik- und Kommunikationswissenschaft ein inhaltlich überzeugendes und transparentes Entscheidungskriterium für die Wahl relevanter Publikationen. Für die hier dargestellte Analyse wurden alle Hefte der ausgewählten Zeitschriften berücksichtigt, die von Anfang 1990 bis Mitte August 2016 veröffentlicht wurden. Tabelle 1 zeigt einen Überblick über die berücksichtigten Zeitschriften und die jeweils berücksichtigten Ausgaben.

    Title Erste Ausgabe Letzte Ausgabe
    African Affairs 1990: 89(354) 2016: 115(460)
    American Journal of Political Science 1990: 34(1) 2016: 60(3)
    American Political Science Review 1990: 84(1) 2016: 110(2)
    Annual Review of Political Science 1998: 1 2016: 18
    British Journal of Political Science 1990: 20(1) 2016: 46(3)
    Communication Research 1990: 17(1) 2016: 43(6)
    Communication Theory 1991: 1(1) 2016: 26(3)
    Comparative Political Studies 1990: 22(1) 2016: 49(9)
    European Journal of Political Research 1990: 18(1) 2016: 55(3)
    Information Communication & Society 1998: 1(1) 2016: 19(10)
    International Journal of Press/Politics 1996: 1(1) 2016: 21(3)
    Journal of Broadcasting & Electronic Media 1990: 43(1) 2016: 60(2)
    Journal of Communication 1990: 40(1) 2016: 66(4)
    Journal of Computer-Mediated Communication 1995: 1(1) 2016: 21(4)
    Journal of Politics 1990: 52(1) 2016: 78(3)
    New Media & Society 1999: 1(1) 2016: 18(7)
    Party Politics 1995: 1(1) 2016: 22(4)
    Perspectives on Politics 2003: 1(1) 2016: 14(2)
    Political Behavior 1990: 12(1) 2016: 38(3)
    Political Communication 1990: 7(1) 2016: 33(3)
    Political Psychology 1997: 18(1) 2016: 37(4)
    Politics & Society 1990: 18(1) 2016: 44(3)
    Politische Vierteljahresschrift 2000: 41(1) 2016: 57(2)
    Public Opinion Quarterly 1990: 54(1) 2016: 80(2)
    Publizistik 2000: 45(1) 2016: 61(3)

    Tabelle 1: Berücksichtigte Journale

    Die Identifizierung relevanter Artikel lief in drei Schritten ab. In einem ersten Schritt durchsuchte eine wissenschaftliche Hilfskraft die online verfügbaren Inhaltsverzeichnisse der 25 relevanten Zeitschriften und wählte jeden Artikel und jede Buchbesprechung aus, die ihr thematisch relevant erschienen. In einem zweiten Schritt durchsuchte ich über die Suchmasken der Zeitschrift-Archive nach Artikeln, die im Titel oder im Abstract einen aus einer Reihe von thematisch relevanten Begriffen verwendeten. Für diese Suche verwendete ich die folgenden Begriffe und Wortstämme in einer Booleschen Suche: internet OR blog OR website* OR facebook OR twitter OR weblog* OR digital OR email* OR e-mail*. Die auf diese beiden Schritte hin identifizierten Artikel und Besprechungen untersuchte ich in einem letzten Schritt noch einmal auf ihre thematische Relevanz.

    Hierbei identifizierten wir 238 thematisch relevante Artikel und 78 besprochene Bücher mit thematischer Relevanz. Die so identifizierten Artikel und Bücher bilden zwar bei weitem nicht alle relevanten und einflussreichen Texte mit Themenbezug ab. Dennoch ist dieses Vorgehen gut geeignet, einen ersten Blick auf die Stellung des Themenkomplexes in zentralen Zeitschriften der Politik- und Kommunikationswissenschaft und dessen zeitliche Entwicklung zu geben.

    Zahl wissenschaftlicher Artikel zur Rolle des Internets in der Politischen Kommunikation

    Abbildung 1: Zahl Artikel pro Jahr (n=238)

    Abbildung 1 zeigt die Zahl thematisch relevanter Artikel, die in den ausgewählten Zeitschriften von 1996 bis August 2015 veröffentlicht wurden. Die Jahre von 1990 bis 1995 wurden zwar in der Recherche berücksichtigt, aber nicht ausgewiesen, da in diesem Zeitraum in den betrachteten Zeitschriften keine thematisch relevanten Artikel erschienen. Wir sehen, dass von 1996 bis 1999 jährlich nur ein bis zwei thematisch relevante Artikel erschienen. Zwischen 2000 und 2008 stieg die jährliche Zahl der Artikel auf zwischen 5 und 10. Von 2009 an haben wir einen stetig steigenden Trend, der seit 2015 bei knapp über 30 thematisch relevanten Artikeln im Jahr vorläufig gipfelt. Dieser Anstieg verläuft in etwa parallel zur stetig zentraler werdenden Rolle des Internets in der politischen Kommunikation. Alternativ kann er aber auch als Konsequenz des Auftretens thematisch auf das Internet konzentrierter Zeitschriften, wie zum Beispiel des Journal of Computer-Mediated Communication, New Media & Society oder Information, Communication & Society, gelesen werden. Dies wird dadurch gestützt, dass diese Zeitschriften in den letzten Jahren die Zahl ihrer Ausgaben pro Jahr von vier auf sechs bzw. von acht auf zwölf erhöht haben. Damit ist der verfügbare Raum für Publikationen mit einem Schwerpunkt auf Onlinekommunikation sprunghaft gestiegen. Auch dies spricht für die gesteigerte wissenschaftliche Bedeutung des Themas.

    Zahl Bücher zur Rolle des Internets in der politischen Kommunikation

    Abbildung 2: Zahl besprochene Bücher pro Jahr (n=78)

    Im Kontrast hierzu bleibt die Zahl der jährlich besprochenen Bücher relativ konstant. Abbildung 2 zeigt zwar auch Schwankungen in der Zahl jährlich besprochener Bücher, aber ein klarer Trend lässt sich hier nicht ablesen. Auch hier wurden die Jahre von 1990 bis 1995 in der Recherche berücksichtigt, aber nicht ausgewiesen, da in diesem Zeitraum in den betrachteten Zeitschriften keine thematisch relevanten Bücher besprochen wurden. Von 1999 an wurden jährlich etwa vier bis acht thematisch relevante Bücher besprochen. Im Gegensatz zu thematisch relevanten Artikeln findet sich hierbei kein eindeutiger Wachstumstrend.

    Zahl wissenschaftlicher Artikel zur Rolle des Internets in der politischen Kommunikation je Zeitschrift

    Abbildung 3: Artikel pro Zeitschrift (n=238)

    Abbildung 3 zeigt die Zahl der thematisch relevanter Artikel, die auf die einzelnen Zeitschriften entfiel. Hier sehen wir sofort, dass es sich um eine massiv verzerrte Verteilung handelt. Fast die Hälfte aller relevanter Artikel entfällt auf nur drei Zeitschriften—New Media & Society, Information, Communication & Society und Journal of Computer-Mediated Communication, bei denen es sich um Zeitschriften mit dem thematischen Schwerpunkt Onlinekommunikation handelt. Traditionelle kommunikationswissenschaftliche Zeitschriften—Political Communication, The International Journal of Press/Politics und Journal of Communication—steuern fast ein weiteres Drittel der relevanten Artikel bei. Politikwissenschaftliche Zeitschriften scheinen die Rolle des Internets in der politischen Kommunikation jedoch weitgehend zu ignorieren—hier stellt Party Politics eine leichte Ausnahme dar.

    Als Fazit dieser Betrachtung können wir festhalten, dass die Rolle des Internets in der politischen Kommunikation über die letzten Jahre in zentralen Zeitschriften der Kommunikationswissenschaft verstärkt untersucht wird. Dieser Anstieg wird jedoch überwiegend durch Artikel in thematisch auf Onlinekommunikation konzentrierten Zeitschriften getragen. Dennoch zeigen auch traditionelle kommunikationswissenschaftliche Zeitschriften Interesse an dem Themenkomplex. Für die Politikwissenschaft muss allerdings festgestellt werden, dass die Rolle des Internets in der politischen Kommunikation weitgehend ignoriert wird. Ein möglicher Grund hierfür ist unter Umständen das generell schwache Interesse der zeitgenössischen Politikwissenschaft an politischer Kommunikation und mangelnde konzeptionelle Arbeit, die die Nutzung des Internets und digitaler Werkzeuge an aktuelle Themenkomplexe der Politikwissenschaft knüpft.

    Syllabus: The Internet in Political Communication (Spring 2016)

    This spring semester at Mannheim I am teaching an updated version of my course on the internet in the context of political communication. Here is the syllabus. In the readings you will find quite a few of the usual suspects but I also hope to have included some texts that offer interesting perspectives but are surprisingly seldom read. Still, this is very much a work in progress. Please get in touch in case you feel I have missed out on key topics or readings.

    Background readings
    Basbøll, T. Research as a Second Language.
    Chadwick, A. 2006. Internet Politics: States, Citizens, and New Communication Technologies. Oxford, UK et al.: Oxford University Press.
    Chadwick, A. & P. N. Howard (Eds.). 2009. The Routledge Handbook of Internet Politics. New York, NY et al.: Routledge.
    Jungherr, A. & H. Schoen. 2013. Das Internet in Wahlkämpfen: Konzepte, Wirkungen und Kampagnenfunktionen. Wiesbaden, DE: Springer VS.
    Perloff, R. M. 2014. The Dynamics of Political Communication: Media and Politics in a Digital Age. New York, NY: Routledge.
    Reynolds, G. 2012. Presentation Zen: Simple Ideas on Presentation Design and Delivery. 2. ed. Berkeley, CA: New Riders.
    Stromer-Galley, J. 2014. Presidential Campaigning in the Internet Age. Oxford, UK: Oxford University Press.

    What is the internet? Stages in its technological and ideological development
    Mandatory readings
    Jungherr, A. & H. Schoen. 2013. “Technische Entwicklung und gesellschaftliche Erwartungen: Eine kurze politische Ideengeschichte des Internets”. Das Internet in Wahlkämpfen: Konzepte, Wirkungen und Kampagnenfunktionen, 11-35. Wiesbaden, DE: Springer VS.
    Optional readings
    Abbate, J. 1999. Inventing the Internet. Cambridge, MA: The MIT Press.
    Dreyfus, H. L. 2009. On the Internet. 2nd ed. Oxon, UK: Routledge.
    Isaacson, W. 2014. “Ch 7: The Internet” & “Ch 10: Online” & “Ch 11: The Web”. The Innovators: How a Group of Hackers, Geniuses, and Geeks Created the Digital Revolution, 217-262 & 383-404 & 405-466. New York, NY et al.: Simon & Schuster.
    Turner, F. 2006. From Counterculture to Cyberculture: Stewart Brand, the Whole Earth Network, and the Rise of Digital Utopianism. Chicago, IL et al.: The University of Chicago Press.

    Political Expectations and the Internet
    The internet: expectations of political change
    Mandatory readings
    Neuman, W. R., B. Bimber & M. Hindman. 2011. “The Internet and Four Dimensions of Citizenship”. In: The Oxford Handbook of American Public Opinion and the Media, Eds. R. Y. Shapiro & L. R. Jacobs, 22-42. Oxford, UK et al.: Oxford University Press.

    Optional readings
    Benkler, Y. 2006. The Wealth of Networks: How Social Production Transforms Markets and Freedom. New Haven, CT et al.: Yale University Press.
    Farrell, H. 2012. “The Consequences of the Internet for Politics.” Annual Review of Political Science 15: 35-52.
    Wilhelm, A. G. 2000. Democracy in the Digital Age: Challenges to Political Life in Cyberspace. New York, NY et al.: Routledge.

    Presentations
    Freelon, D. 2010. “Analyzing online political discussion using three models of democratic communication”. New Media & Society 12(7): 1172-1190.
    Karpf, D. 2011. “Open Source Political Community Development: A Five Stage Adoption Process”. Journal of Information Technology & Politics 8(3): 323-345.
    Kreiss, D., M. Finn & F. Turner. 2010. “The limits of peer production: Some reminders from Max Weber for the network society”. New Media & Society 13(2): 243-259.

    Political Uses of the Internet: Empirical Patterns
    Mandatory readings
    Vaccari, C. 2013. “Ch 9: Online Political Information in Seven Countries” & “Ch 10: Socioeconomic Inequalities and Online Political Information” & “Ch 11: Political Attitudes and Online Information” & “Ch 12: Political Engagement, Mass Media Use, and Online Information”. Digital Politics in Western Democracies: A Comparative Study, 131-137 & 138-152 & 153-175 & 176-189. Baltimore, MD: Johns Hopkins University Press.

    Optional readings
    Anduiza, E., M. J. Jensen, & L. Jorba (Eds.). 2012. Digital Media and Political Engagement Worldwide: A Comparative Study. Cambridge, MA: Cambridge University Press.

    Presentations
    Copeland, L. & B. Bimber. 2015. “Variation in the Relationship Between Digital Media Use and Political Participation in U.S. Elections Over Time, 1996–2012: Does Obama’s Reelection Change the Picture?” Journal of Information Technology & Politics 12(1): 74-87.
    Gil de Zúñiga, H., Molyneux, L., and Zheng, P. (2014). “Social media, political expression and political participation: Panel analysis of lagged and concurrent relationships.” Journal of Communication 64(4): 612-634.
    Schlozman, K. L., S. Verba, & H. E. Brady. 2010. “Weapon of the Strong? Participatory Inequality and the Internet.” Perspectives on Politics 8(2): 487-509.

    The Use of Websites by Parties
    Mandatory readings
    Vaccari, C. 2013. “Ch 5: Structures and Features of Political Websites” & “Ch 6: Disparities in Political Websites” & “Ch 7: Party Characteristics and Their Online Presence” & “Ch 8: What Drives the Online Presence of Parties and Candiates”. Digital Politics in Western Democracies: A Comparative Study, 69-86 & 87-97 & 98-110 & 111-130. Baltimore, MD: Johns Hopkins University Press.

    Optional readings
    Bimber, B. & R. Davis. 2003. Campaigning Online: The Internet in U.S. Elections. Oxford, UK: Oxford University Press.
    Kluver, R., N. W. Jankowski, K. A. Foot, & S. M. Schneider (Eds.). 2007. The Internet and National Elections: A Comparative Study of Web Campaigning. New York, NY: Routledge.

    Presentations
    Kruikemeier, S., A. P. Aparaschivei, H. G. Boomgaarden, G. Van Noort, & R. Vliegenthart. 2015. “Party and Candidate Websites: A Comparative Explanatory Analysis”. Mass Communication and Society 18(6): 821-850.
    Lilleker, D. G., K. Koc-Michalska, E. J. Schweitzer, M. Jacunski, N. Jackson, & T. Vedel. 2011. Informing, engaging, mobilizing or interacting: Searching for a European model of web campaigning. European Journal of Communication 26(3): 195–213.

    Digital Tools as Integrated Elements of Campaign Organizations
    Mandatory readings
    Kreiss, D. 2012. “Ch 5: Organisation the Obama Campaign”. Taking Our Country Back: The Crafting of Networked Politics from Howard Dean to Barack Obama, 121-154. Oxford, UK et al.: Oxford University Press.

    Optional readings
    Earl, J. & R. Kimport. 2011. Digitally enabled social change. Cambridge, MA: MIT Press.

    Presentations
    Bimber, B., A. J. Flanagin, & C. Stohl. 2012. “Ch 4: The American Legion, AARP, and MoveOn in Collective Action Space”. Collective action in organizations: Interaction and engagement in an era of technological change. Cambridge, MA: Cambridge University Press.

    The internet as tool for coordination and as a resource
    Mandatory readings
    Hindman, M. 2005. “The Real Lessons of Howard Dean: Reflections on the First Digital Campaign”. Perspectives on Politics 3(1): 121-128.

    Optional readings
    Bimber, B. 2003. Information and American Democracy: Technology in the Evolution of Political Power. Cambridge, MA: Cambridge University Press.
    Nielsen, R. K. 2011. “Mundane Internet Tools, Mobilizing Practices, and the Coproduction of Citizenship in Political Campaigns.” New Media & Society 13(5): 755-771.
    Nielsen, R. K. 2012. Ground Wars: Personalized Communication in Political Campaigns. Princeton, NJ: Princeton University Press.

    Presentations
    Karpf, D. 2012. “Ch 1: The New Generation of Political Advocacy Groups” & “Ch 7: Innovation Edges, Advocacy Inflation, and Sedimentary Organizations”. The MoveOn Effect: The Unexpected Transformation of American Political Advocacy, 3-21 & 156-172. Oxford, UK, et al.: Oxford University Press.
    McKenna, E. & Han, H. 2015. “Ch 4: Building Depth by Investing in Relationships” & “Ch 5: Creating a Structure to Share Responsibility: Neighborhood Teams” & “Ch 6 Using Metrics to Get to Scale”. Groundbreakers: How Obama’s 2.2 Million Volunteers Transformed Campaigning in America, 89-129 & 130-152 & 153-182. Oxford, UK: Oxford University Press.

    Data driven Campaigning
    Mandatory readings
    Nickerson, D. W. & T. Rogers. 2014. “Political Campaigns and Big Data”. Journal of Economic Perspectives 28(2): 51–74.
    Howard, P. N. 2006. New Media Campaigns and the Managed Citizen. New York, NY: Cambridge University Press.

    Optional readings
    Issenberg, S. 2012. The Victory Lab: The Secret Science of Winning Campaigns. New York, NY: Broadway Books.
    Sides, J. & L. Vavreck. 2014. “Obama’s Not-So-Big Data”. Pacific Standard (January 21).

    Presentations
    Hersh, E. D. 2015. “Ch 2: The Perceived Voter Model”. Hacking the Electorate: How Campaigns Perceive Voters, 24-44. Cambridge, MA: Cambridge University Press.

    Symbolic uses of the internet in campaigns
    Mandatory readings
    Kreiss, D. 2012. “Acting in the Public Sphere: The 2008 Obama Campaign’s Strategic Use of New Media to Shape Narratives of the Presidential Race.” Media, Movements, and Political Change 33: 195-223.

    Optional readings
    Alexander, J.C. 2010. The Performance of Politics: Obama’s Victory and the Democratic Struggle for Power. Oxford, UK et al.: Oxford University Press.
    Chadwick, A. 2013. “Symphonic Consonance in Campaign Communication: Reinterpreting Obama for America”. The Hybrid Media System: Politics and Power, 113-136. Oxford, UK et al.: Oxford University Press.
    Stromer-Galley, J. 2000. “On-Line Interaction and Why Candidates Avoid it”. Journal of Communication 50(4): 111-132.

    Presentations
    Kreiss, D. 2011. “Open Source as Practice and Ideology: The Origin of Howard Dean’s Innovations in Electoral Politics.” Journal of Information Technology & Politics 8(3): 367-382.
    Kreiss, D. 2014. “Seizing the Moment: The Presidential Campaigns’ Use of Twitter During the 2012 Electoral Cycle”. New Media & Society (Online First).
    Stromer-Galley, J. & A. B. Baker. 2006. “Joy and Sorrow of Interactivity on the Campaign Trail: Blogs in the Primary Campaign of Howard Dean.” In: The Internet Election: Perspectives on the Web in Campaign 2004, Eds. A. P. Williams & J. C. Tedesco. Lanham, MD et al.: Rowman & Littlefield Publishers.

    The interaction between online communication and political media coverage
    Mandatory readings
    Chadwick, A. 2011. “Britain’s First Live Televised Party Leaders’ Debate: From the News Cycle to the Political Information Cycle”. Parliamentary Affairs 64(1): 24-44.

    Optional readings
    Chadwick, A. 2013. The Hybrid Media System: Politics and Power. Oxford, UK et al.: Oxford University Press.

    Presentations
    Anstead, N. & B. O’Loughlin. 2014. “Social Media Analysis and Public Opinion: The 2010 UK General Election”. Journal of Computer-Mediated Communication 20(2): 204–220.
    Jungherr, A. 2014. “The logic of political coverage on Twitter: Temporal dynamics and content.” Journal of Communication 64(2): 239-259.
    Neuman, W. R., L. Guggenheim, S. M. Jang, & S. Y. & Bae. 2014. “The Dynamics of Public Attention: Agenda-Setting Theory Meets Big Data”. Journal of Communication 64(2): 193–214.

    Echo chamber or marketplace of ideas
    Mandatory readings
    Scheufele, D. A. & M. C. Nisbet. 2012. Commentary: Online News and the Demise of Political Disagreement. Communication Yearbook 36: 45-51.

    Optional readings
    McPherson, M., L. Smith-Lovin & J. M. Cook. 2001. “Birds of a Feather: Homophily in Social Networks”. Annual Review of Sociology 27: 415-444.
    Webster, J. G. 2014. The Marketplace of Attention: How Audiences Take Shape in a Digital Age. Cambridge, MA: MIT Press.

    Presentations
    Garrett, R. K. 2009. “Politically motivated reinforcement seeking: Reframing the selective exposure debate”. Journal of Communication 59(4): 676-699.
    Gentzkow, M. & J. M. Shapiro. 2011. “Ideological Segregation Online and Offline”. The Quarterly Journal of Economics 126: 1799-1839.

    Research on and with the internet
    Mandatory readings
    Karpf, D. 2012. “Social science research methods in internet time”. Information, Communication & Society 15(5): 639–661.

    Optional readings
    Cioffi-Revilla, C. 2014. Introduction to Computational Social Science: Principles and Applications. Heidelberg, DE et al.: Springer.
    Jungherr, A. 2015. Analyzing Political Communication with Digital Trace Data: The Role of Twitter Messages in Social Science Research. Heidelberg, DE: Springer.
    Rogers, R. 2013. Digital Methods. Cambridge, MA: MIT Press.

    Presentations
    Cioffi-Revilla, C. 2010. “Computational social science”. Wiley Interdisciplinary Reviews: Computational Statistics 2(3): 259–271.
    Freelon, D. 2014. “On the Interpretation of Digital Trace Data in Communication and Social Computing Research”. Journal of Broadcasting & Electronic Media 58(1): 59-75.
    Jungherr, A., H. Schoen, & P. Jürgens. 2015. The mediation of politics through Twitter: An analysis of messages posted during the campaign for the German federal election 2013. Journal of Computer-Mediated Communication 21(1): 50-68.
    Rogers, R. 2010. “Internet Research: The Question of Method”. Journal of Information Technology and Politics 7(2-3): 241-260.

    Syllabus: The Internet in Political Communication

    This semester, I will be giving a course at Mannheim University on the use of the internet in digital tools in political communication. This is the first time I’ll be giving this course, so I’m very excited to see how it goes. Here is the syllabus. As always, feedback is welcome.

    Syllabus
    Digital services have become a common element in political campaigns. Still, the effects of the growing adoption of digital tools and the internet on political communication are far from certain. Public debate oscillates between the expectation of a significant transformation of the political sphere and claims to the internet’s insignificance. While academic debate is more nuanced, it is far from offering a consensus on the effects of digital services and the internet on politics. Over the course of the seminar, we will discuss key-texts addressing the role of digital services and the internet in political communication. We will focus on people’s use of digital services to gather information and comment on politics, the use of digital services by politicians and candidates, and in collective action.

    Background readings
    Basbøll, T. Research as a Second Language.
    Chadwick, A. 2006. Internet Politics: States, Citizens, and New Communication Technologies. Oxford, UK et al.: Oxford University Press.
    Chadwick, A. & P. N. Howard (Eds.). 2009. The Routledge Handbook of Internet Politics. New York, NY et al.: Routledge.
    Jungherr, A. & H. Schoen. 2013. Das Internet in Wahlkämpfen: Konzepte, Wirkungen und Kampagnenfunktionen. Wiesbaden, DE: Springer VS.
    Perloff, R. M. 2014. The Dynamics of Political Communication: Media and Politics in a Digital Age. New York, NY: Routledge.
    Reynolds, G. 2012. Presentation Zen: Simple Ideas on Presentation Design and Delivery. 2. ed. Berkeley, CA: New Riders.
    Stromer-Galley, J. 2014. Presidential Campaigning in the Internet Age. Oxford, UK: Oxford University Press.

    What is the internet? Stages in its historical development
    Mandatory readings
    Jungherr, A. & H. Schoen. 2013. “Technische Entwicklung und gesellschaftliche Erwartungen: Eine kurze politische Ideengeschichte des Internets”. Das Internet in Wahlkämpfen: Konzepte, Wirkungen und Kampagnenfunktionen, 11-35. Wiesbaden, DE: Springer VS.

    Optional readings
    Abbate, J. 1999. Inventing the Internet. Cambridge, MA: The MIT Press.
    Isaacson, W. 2014. “Ch 7: The Internet” & “Ch 10: Online” & “Ch 11: The Web”. The Innovators: How a Group of Hackers, Geniuses, and Geeks Created the Digital Revolution, 217-262 & 383-404 & 405-466. New York, NY et al.: Simon & Schuster.
    Turner, F. 2006. From Counterculture to Cyberculture: Stewart Brand, the Whole Earth Network, and the Rise of Digital Utopianism. Chicago, IL et al.: The University of Chicago Press.

    The internet: expectations of political change
    Mandatory readings
    Neuman, W. R., B. Bimber & M. Hindman. 2011. “The Internet and Four Dimensions of Citizenship”. In: The Oxford Handbook of American Public Opinion and the Media, Eds. R. Y. Shapiro & L. R. Jacobs, 22-42. Oxford, UK et al.: Oxford University Press.

    Optional readings
    Benkler, Y. 2006. The Wealth of Networks: How Social Production Transforms Markets and Freedom. New Haven, CT et al.: Yale University Press.
    Wilhelm, A. G. 2000. Democracy in the Digital Age: Challenges to Political Life in Cyberspace. New York, NY et al.: Routledge.

    Presentations
    Freelon, D. 2010. “Analyzing online political discussion using three models of democratic communication”. New Media & Society 12(7): 1172-1190.
    Karpf, D. 2011. “Open Source Political Community Development: A Five Stage Adoption Process”. Journal of Information Technology & Politics 8(3): 323-345.
    Kreiss, D., M. Finn & F. Turner. 2010. “The limits of peer production: Some reminders from Max Weber for the network society”. New Media & Society 13(2): 243-259.

    Echo chamber or marketplace of ideas
    Mandatory readings
    Farrell, H. 2012. “The Consequences of the Internet for Politics.” Annual Review of Political Science 15: 35-52.

    Optional readings
    McPherson, M., L. Smith-Lovin & J. M. Cook. 2001. “Birds of a Feather: Homophily in Social Networks”. Annual Review of Sociology 27: 415-444.

    Presentations
    Garrett, R. K. 2009. “Politically motivated reinforcement seeking: Reframing the selective exposure debate”. Journal of Communication 59(4): 676-699.
    Gentzkow, M. & J. M. Shapiro. 2011. “Ideological Segregation Online and Offline”. The Quarterly Journal of Economics 126: 1799-1839.

    News and political Information on the internet
    Mandatory readings
    Farrell, H. & D. W. Drezner. 2008. “The Power and Politics of Blogs”. Public Choice 134(1-2): 15-30.

    Optional readings
    Tewksbury, D. & J. Rittenberger. 2012. News on the Internet: Information and Citizenship in the 21st Century. Oxford, UK et al.: Oxford University Press.

    Presentations
    Karpf, D. 2010. “Macaca Moments Reconsidered: Electoral Panopticon or Netroots Mobilization?” Journal of Information Technology & Politics 7(2-3): 143-162.
    Lawrence, E., J. Sides & H. Farrell. 2010. “Self-Segregation or Deliberation? Blog Readership, Participation, and Polarization in American Politics.” Perspectives on Politics 8(1): 141-157.

    The internet as tool for coordination and as a resource
    Mandatory readings
    Hindman, M. 2005. “The Real Lessons of Howard Dean: Reflections on the First Digital Campaign”. Perspectives on Politics 3(1): 121-128.

    Optional readings
    Bimber, B. 2003. Information and American Democracy: Technology in the Evolution of Political Power. Cambridge, MA: Cambridge University Press.

    Presentations
    Karpf, D. 2012. “Ch 1: The New Generation of Political Advocacy Groups” & “Ch 7: Innovation Edges, Advocacy Inflation, and Sedimentary Organizations”. The MoveOn Effect: The Unexpected Transformation of American Political Advocacy, 3-21 & 156-172. Oxford, UK, et al.: Oxford University Press.
    Nielsen, R. K. 2011. “Mundane Internet Tools, Mobilizing Practices, and the Coproduction of Citizenship in Political Campaigns.” New Media & Society 13(5): 755-771.

    Symbolic uses of the internet in campaigns
    Mandatory readings
    Kreiss, D. 2012. “Acting in the Public Sphere: The 2008 Obama Campaign’s Strategic Use of New Media to Shape Narratives of the Presidential Race.” Media, Movements, and Political Change 33: 195-223.

    Optional readings
    Alexander, J.C. 2010. The Performance of Politics: Obama’s Victory and the Democratic Struggle for Power. Oxford, UK et al.: Oxford University Press.
    Chadwick, A. 2013. “Symphonic Consonance in Campaign Communication: Reinterpreting Obama for America”. The Hybrid Media System: Politics and Power, 113-136. Oxford, UK et al.: Oxford University Press.
    Stromer-Galley, J. 2000. “On-Line Interaction and Why Candidates Avoid it”. Journal of Communication 50(4): 111-132.

    Presentations
    Kreiss, D. 2011. “Open Source as Practice and Ideology: The Origin of Howard Dean’s Innovations in Electoral Politics.” Journal of Information Technology & Politics 8(3): 367-382.
    Kreiss, D. 2014. “Seizing the Moment: The Presidential Campaigns’ Use of Twitter During the 2012 Electoral Cycle”. New Media & Society (Online First).
    Stromer-Galley, J. & A. B. Baker. 2006. “Joy and Sorrow of Interactivity on the Campaign Trail: Blogs in the Primary Campaign of Howard Dean.” In: The Internet Election: Perspectives on the Web in Campaign 2004, Eds. A. P. Williams & J. C. Tedesco. Lanham, MD et al.: Rowman & Littlefield Publishers.

    Digitally supported organization
    Mandatory readings
    Kreiss, D. 2012. “Ch 5: Organisation the Obama Campaign”. Taking Our Country Back: The Crafting of Networked Politics from Howard Dean to Barack Obama, 121-154. Oxford, UK et al.: Oxford University Press.

    Optional readings
    McKenna, E. & Han, H. 2015. Groundbreakers: How Obama’s 2.2 Million Volunteers Transformed Campaigning in America. Oxford, UK: Oxford University Press.
    Nielsen, R. K. 2012. Ground Wars: Personalized Communication in Political Campaigns. Princeton, NJ: Princeton University Press.
    Stromer-Galley, J. 2014. “Ch 5: 2008: Networked Campaigning and Controlled Interactivity”. Presidential Campaigning in the Internet Age, 104-139. Oxford, UK: Oxford University Press.

    Presentations
    Cogburn, D. L. & F. K. Espinoza-Vasquez. 2011. “From Networked Nominee to Networked Nation: Examining the Impact of Web 2.0 and Social Media on Political Participation and Civic Engagement in the 2008 Obama Campaign”. Journal of Political Marketing 10(1-2): 189-213.
    Enos, R. D. & E. D. Hersh. 2014. “Party Activists as Campaign Advertisers: The Ground Campaign as a Principal-Agent Problem”. American Political Science Review (Forthcoming).
    Nielsen, R. K. 2009. “The Labors of Internet-Assisted Activism: Overcommunication, Miscommunication, and Communicative Overload”. Journal of Information Technology & Politics 6(3): 267-280.

    Data driven campaigning
    Mandatory readings
    Stromer-Galley, J. 2014. “Ch 6: 2012: Data-Driven Networked Campaigning”. Presidential Campaigning in the Internet Age, 140-170. Oxford, UK: Oxford University Press.

    Optional readings
    Howard, P. N. 2006. New Media Campaigns and the Managed Citizen. New York, NY: Cambridge University Press.
    Issenberg, S. 2012. The Victory Lab: The Secret Science of Winning Campaigns. New York, NY: Broadway Books.
    Issenberg, S. 2014. “How the Democrats Can Avoid Going Down This November: The new science of Democratic survival”. New Republic (April 27).
    Madrigal, A. C. 2012. “When the Nerds Go Marching In”. The Atlantic (November 16).
    Sides, J. & L. Vavreck. 2014. “Obama’s Not-So-Big Data”. Pacific Standard (January 21).

    Presentations
    Enos, R. D. & A. Fowler. The Effects of Large-Scale Campaigns on Voter Turnout: Evidence from 400 Million Voter Contacts. (Working Paper).
    Hersh, E. D. & B. F. Schaffner. 2013. “Targeted Campaign Appeals and the Value of Ambiguity”. The Journal of Politics 75(2): 520-534.
    Nickerson, D. W & T. Rogers. 2014. “Political Campaigns and Big Data”. Journal of Economic Perspectives 28(2): 51– 74.

    The interaction between online communication and political media coverage
    Mandatory readings
    Chadwick, A. 2013. “Ch 3: The Contemporary Context of Hybridity”. The Hybrid Media System: Politics and Power, 42-59. Oxford, UK et al.: Oxford University Press.

    Optional readings
    Chadwick, A. 2013. The Hybrid Media System: Politics and Power. Oxford, UK et al.: Oxford University Press.

    Presentations
    Chadwick, A. 2011. “Britain’s First Live Televised Party Leaders’ Debate: From the News Cycle to the Political Information Cycle”. Parliamentary Affairs 64(1): 24-44.
    Jungherr, A. 2014. “The logic of political coverage on Twitter: Temporal dynamics and content.” Journal of Communication 64(2): 239-259.
    Trilling, D. 2014. “Two Different Debates? Investigating the Relationship Between a Political Debate on TV and Simultaneous Comments on Twitter”. Social Science Computer Review (Online First).

    The use of digital tools in collective action
    Mandatory readings
    Bennett, W. L. & A. Segerberg. 2012. “The Logic of Connective Action: Digital Media and the Personalization of Contentious Politics.” Information, Communication & Society 15(5): 739-768.

    Optional readings
    Bennett, W. L. & A. Segerberg. 2013. The Logic of Connective Action: Digital Media and the Personalization of Contentious Politics. Cambridge, MA et al.: Cambridge University Press.
    Bimber, B., A. J. Flanagin & C. Stohl. 2012. Collective Action in Organizations: Interaction and Engagement in an Era of Technological Change. Cambridge, MA et al.: Cambridge University Press.
    Howard, P. N. & M. Hussain. 2013. Democracy’s Fourth Wave? Digital Media and the Arab Spring. New York, NY et al.: Oxford University Press.

    Presentations
    Hussain, M. M. & P. N. Howard. 2013. “What Best Explains Successful Protest Cascades? ICTs and the Fuzzy Causes of the Arab Spring.” International Studies Review (15)1: 48-66.
    Jungherr, A. & P. Jürgens. 2014. “Through a glass, darkly: tactical support and symbolic association in Twitter messages commenting on Stuttgart 21.” Social Science Computer Review 32(1): 74-89.
    Tufekci, Z. & C. Wilson. 2012. “Social Media and the Decision to Participate in Political Protest: Observations From Tahrir Square”. Journal of Communication 62(2): 363-379.

    Research on and with the internet
    Mandatory readings
    Karpf, D. 2012. “Social science research methods in internet time”. Information, Communication & Society 15(5): 639–661.

    Optional readings
    Cioffi-Revilla, C. 2014. Introduction to Computational Social Science: Principles and Applications. Heidelberg, DE et al.: Springer.
    Rogers, R. 2013. Digital Methods. Cambridge, MA: MIT Press.

    Presentations
    Cioffi-Revilla, C. 2010. “Computational social science”. Wiley Interdisciplinary Reviews: Computational Statistics 2(3): 259–271.
    Freelon, D. 2014. “On the Interpretation of Digital Trace Data in Communication and Social Computing Research”. Journal of Broadcasting & Electronic Media 58(1): 59-75.
    Rogers, R. 2010. “Internet Research: The Question of Method”. Journal of Information Technology and Politics 7(2-3): 241-260.

    Das Internet in Wahlkämpfen als kostenloses E-Book in einer Lizenzausgabe der Konrad-Adenauer-Stiftung

    Anfang des Jahres erschien das von mir und Harald Schoen geschriebene Buch Das Internet in Wahlkämpfen: Konzepte, Wirkungen und Kampagnenfunktionen bei Springer VS. Inzwischen bietet die Konrad-Adenauer-Stiftung auf ihrer Webseite eine kostenlose Lizenzausgabe des Buches als E-Book an. Natürlich kann man aber die Springer VS Ausgabe auch weiterhin als Buch bestellen.

    Jungherr, Schoen (2013) Das Internet in Wahlkämpfen - Cover

    E-Book: Das Internet in Wahlkämpfen [pdf]
    E-Book: Das Internet in Wahlkämpfen [epub]
    E-Book: Das Internet in Wahlkämpfen [mobi]

    In unserem Buch bieten wir einen konzentrierten Überblick über die aktuelle wissenschaftliche Literatur zur Rolle des Internets in Wahlkämpfen. Wir beginnen mit einem Überblick über die politische Ideengeschichte des Internets: Welche Effekte des Internets auf Politik, Parteien und politische Partizipation erwarten wir? Welche Mechanismen liegen diesen erwarteten Effekten zu Grunde? Darauf folgend stellen wir empirische Studien vor, die untersuchen wer das Internet tatsächlich nutzt, um sich politisch zu informieren oder politisch zu beteiligen. In unserem letzten inhaltlichen Kapitel stellen wir dann schließlich Literatur vor, die sich mit der Nutzung des Internets in politischen Kampagnen in den USA und Deutschland befasst.

    Ziel des Buches ist, die aktuelle internationale Literatur zu diesem Thema aufzuarbeiten, so dass auch in Deutschland die Diskussion zur Rolle des Internets in Kampagnen endlich darüber hinausgeht welcher Politiker wie authentisch Facebook nutzt und wieviele Follower er auf Twitter hat.

    Das Buch wurde in der NZZ am Sonntag und auf politik-digital.de besprochen.