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Social Media Nutzung in öffentlichen Verwaltungen

Für die aktuelle Ausgabe des Magazins move moderne verwaltung habe ich einen Artikel zu den Chancen und Herausforderungen der Nutzung von Social Media in öffentlichen Verwaltungen geschrieben. Das Heft ist inzwischen erschienen und den Artikel kann der geneigte Leser hier finden.

Andreas Jungherr. 2012. “Spannende Ergänzung.” move moderne verwaltung 10(2): 30-33.

Das Internet für Landtagskandidaten

Die CDU NRW hat mich in einem kurzem Interview gefragt warum und wie Landtagskandidaten das Internet und Social Media im Wahlkampf nutzen sollten.

Welche Rolle spielt das Internet im Landtagswahlkampf? Was heißt das z. B. für mich als Landtagskandidat?

Untersuchungen über die letzten zehn Jahre haben immer wieder gezeigt, dass überwiegend politisch interessierte Menschen das Internet nutzen, um sich politisch zu informieren oder zu beteiligen. Die meisten Menschen, die politische Webseiten besuchen, haben ein grundsätzliches Interesse an Politik, das sie auf politische Webseiten führt. Oder sie sind durch ein Ereignis (z.B. ein Wahlplakat, Medienbericht oder ein Treffen mit dem Kandidaten) zum Seitenbesuch angeregt worden.

Empirische Studien zeigen, dass zufällige oder politisch uninteressierte Menschen deutlich seltener politische Webseiten besuchen als politisch interessierte Menschen. Für einen Landtagskandidaten heißt dies, dass seine Internetpräsenz (z.B. die Webseite, Facebook-Profil, YouTube Kanal) eine spannende Möglichkeit ist, politisch interessierte Menschen zu erreichen. Bei der Gestaltung der Webseite und ihrer Inhalte ist es sinnvoll, sich an den Interessen dieser Besuchergruppe zu orientieren. In der Regel sind die Besucher von politischen Webseiten politische Unterstützer, politisch Interessierte aber in ihrer Wahlentscheidung noch Unentschlossene, und Journalisten. Kandidaten sollten darauf achten, dass ihre Webseite für diese Personen interessante Information leicht zugänglich anbietet.

Informationen über den Kandidaten (z.B. Persönliches, politische Leistungen, politische Ziele), Informationen über den Kampagnenverlauf (z.B. Berichte über Kampagnenereignisse, kommende Termine, Links zu Zeitungsartikel, die über die Kampagne oder den Kandidaten berichteten, oder auch Beiträge des Kandidaten selbst), Pressemitteilungen und Kontaktmöglichkeiten sollten direkt von der Startseite her erreichbar sein und regelmäßig aktualisiert werden.

Nutzt ein Kandidat auch andere Internetdienste (z.B. Facebook, Twitter oder YouTube) dann sollte auf die jeweiligen Profile auch direkt von der Startseite aus hingewiesen werden. Eine bewusst gestaltete und regelmäßig aktualisierte Webseite ist für Landtagskandidaten der günstigste Weg, politisch interessierten Menschen ihre Kandidatur zu begründen und sie unabhängig von der Berichterstattung der örtlichen Medien über den Kampagnenverlauf zu informieren. Bedingung hierfür ist allerdings, dass es Kandidaten interessierten Menschen leicht machen Ihre Internetangebote zu finden. Dies kann einerseits durch die technische Gestaltung der Seite geschehen, bei der darauf geachtet werden sollte, dass sie suchmaschinenfreundlich programmiert wurde, anderseits bedeutet dies jedoch auch, dass der Kandidat bei der Gestaltung von klassischen Kampagnenmitteln und öffentlichen Auftritten immer auch auf seine Internetseite hinweisen sollte.

Wozu und wann brauche ich als Landtagskandidat einen eigenen Twitter-Account oder Facebook-Profil bzw. eine Facebook-Fanseite?

Ein Profil auf einer Sozialen Netzwerkseite wie zum Beispiel Facebook oder Twitter kann für Landtagskandidaten eine interessante Ergänzung zu der klassischen Webseite darstellen. Mit einem Facebook-Profil oder einem Twitter-Account erleichtern Kandidaten interessierten Nutzern dieser Dienste den direkten Kontakt mit ihnen. Auch hier gilt, die meisten Netzwerk-Nutzer, die “Freund”, “Fan” oder “Follower” eines Politikers werden sind mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits politisch interessiert.

Auch auf den Sozialen Netzwerkseiten kommunizieren Politiker also eher mit Unterstützern, Kritikern, Journalisten und einigen politisch Interessierten, aber unter Umständen noch in der Wahlfrage unentschlossenen Menschen. Sozialen Netzwerkseiten können für Landtagsabgeordnete aber nicht nur zur Kommunikation genutzt werden, sondern auch zur Koordination von Freiwilligen im Wahlkampf vor Ort. Wie nützlich Soziale Netzwerkseiten allerdings tatsächlich im Einzelfall sind, hängt stark von Wahlkampfstil des Kandidaten,der Internetnutzung seiner Unterstützer und der Netznutzung im Wahlkreis ab.

Muss ich diese Accounts selber pflegen?

Soziale Netzwerkseiten haben den Vorteil, dass sie ihren Nutzern einen direkten Zugang zu Politikern erlauben. Hier sind natürlich Politiker interessanter, die auf Fragen und Kommentare antworten und die ihre Beiträge selber schreiben. Sicher kann es gerade im Wahlkampf sinnvoll sein, dass Mitarbeiter des Kandidaten oder Mitglieder aus dem Unterstützerteam einzelne Beiträge auf den Profilen des Kandidaten veröffentlichen. Diese sollten dann aber auch entsprechend markiert werden.Wenn diese Beiträge allerdings die Mehrzahl aller Beiträge auf einem Profil ausmachen besteht die Gefahr, dass so das Profil für Unterstützer uninteressant wird.

Wie gehe ich mit kritischen Kommentaren um, z. B. auf der Facebook-Seite, im Blog, bei YouTube etc.? Löschen, beantworten, freischalten?

Vor kritischen Kommentaren online sollte man sich genauso wenig fürchten wie vor Kritik offline. Gerade der Wahlkampf ist die Zeit für den Austausch unterschiedlicher politischer Positionen. Dass sich dieser Austausch nun auch auf die Online-Angebote von Politikern ausweitet ist wenig überraschend.

Kritische Kommentare auf ihren Online-Angeboten sollten Kandidaten freischalten. In der Folge sollte der Profilinhaber oder seine Unterstützer dann aber auch mit eigenen Kommentaren auf diese Kritik reagieren. Eine Ausnahme sind hier beleidigende Kommentare, die man natürlich nicht veröffentlichen muss.

Was für eine Meldung/Ereignis ist es wert, in den sozialen Netzwerken veröffentlicht zu werden? Schreibe ich nur Politisches oder auch Privates?

Auf Sozialen Netzwerkseiten gibt es keinen Nachrichtenwert einzelner Beiträge. Erlaubt ist was gefällt. Und was gefällt bestimmen die “Freunde”, “Fans” und “Follower” im Zusammenspiel mit dem Inhaber des Profils. Bei der Entscheidung welche Art von Beiträgen sie veröffentlichen wollen sollten sich Kandidaten von ihrem eigenen Gefühl leiten lassen.

Manche Kandidaten arbeiten in ihrer Kampagne stark mit ihren persönlichen Eigenschaften und Attributen. Für sie kann die Veröffentlichung von eher persönlichen Beiträgen gut zu ihrem restlichen Kampagnenstil passen. Andere Kandidaten rücken eher Themen und die politische Arbeit in das Zentrum ihrer Kampagne. Für diese Kandidaten passen inhaltliche oder politische Beiträge wahrscheinlich besser zu ihrem gewohnten Kampagnenstil. Kandidaten müssen allerdings selber testen welche Art von Beiträgen von ihren Kontakten auf Sozialen Netzwerkseiten auf positive Reaktionen stösst und welche Beiträge eher ins Leere laufen. Da hier jeder Kandidat und jede Unterstützergruppe unterschiedlich ist, gibt es keine Lösung, die für alle Kandidaten passt.

Das Interview im Original gibt es auf der Seite der CDU NRW.

4 Thesen zu Onlinetools und Politik zum Demokratiekongress 2012

Kommenden Montag werde ich in Jena während des Demokratiekongress 2012 der Konrad-Adenauer-Stiftung zum Thema “Partei 2.0 – Kommunikation, Parteien und digitale Gesellschaft” mit Tankred Schipanski und Mario Voigt über Facebook, Blogs und Twitter in der Politik diskutieren. Hier vier Thesen zum Thema:

1. Soziale Netzwerkdienste erlauben es ihren Nutzern, sich durch die Kommunikation über für sie interessante Themen zu vernetzen. Diese so entstandenen Netzwerke formen sich in der Regel nicht entlang politischer Sympathien sondern an der Lebenswirklichkeit und den Interessen der Nutzer.

2. Wird in diesen Netzwerken über politische Themen kommuniziert, so müssen dies nicht die Themen sein, die gleichzeitig auf der Medienagenda stehen. Auch entspricht die Form der Kommunikation über Politik nicht den Regeln der medialen Berichterstattung. Es wird über das kommuniziert was den Nutzern wichtig ist und es wird so kommuniziert wie es den Nutzern gefällt.

3. In diesen Netzwerken sind Politiker solange Teilnehmer solange sie als Menschen kommunizieren. Nutzen sie ihre Facebookseite oder ihr Twitterfeed nur als einen zusätzlichen Verbreitungskanal für ihre politischen Botschaften so bleiben sie wenn sie Glück haben Objekt der Kommunikation, wenn sie Pech haben bleiben sie unbeachtet.

4. Die Öffentlichkeit und die Zählbarkeit von Beiträgen oder Kontakten in Sozialen Netzwerkdiensten führt dazu, dass die spontanen Reaktionen Nutzern dieser Dienste von Medien gerne genutzt werden, um Zustimmung oder Ablehnung zu politischen Themen darzustellen. Hier muss die Gesellschaft lernen wie diese Reaktionen zu interpretieren sind.

[Update 2012/02/16]
Andreas Mehlich schreibt auf Jenapolis über den Demokratiekongress: Partei 2.0 – Kommunikation, Parteien und digitale Gesellschaft.
Bericht der KAS über den Demokratiekongress 2012.

Call for papers for next year’s ECPR general conference

For this year’s general conference of the ECPR in Reykjavik Darren Lilleker [@DrDGL] from the University of Bournemouth and I are hosting a panel on uses of social media in political campaigns. If you are interested in this topic and have some work done on it please consider reacting to this call for papers:

Supporter Networks, Blogs, Tweets, and YouTube Videos: Political Campaigns Online

Social media tools have become common features in election campaigns around the world. Still, their adoption varies from country to country and campaign to campaign. This offers a valuable opportunity for researchers interested in political communication and political campaigns. Campaigns exist in specific political, cultural and technological contexts. These contexts determine the way political actors use social media tools in their campaigns. By comparing online campaigns in different countries and of different political leanings we can learn more about the nature of political communication online independent of specific local contexts. To this end the panel “Supporter Networks, Blogs, Tweets, and YouTube Videos: Political Campaigns Online” invites papers that examine recent political campaigns and their use of online channels and social media tools in their specific political, cultural or technological contexts. Questions that might be addressed are: Which social media tools did the campaign in question choose to use and why? How were these decisions grounded, in specific local contexts or advice from international campaigning professionals? Did the campaign achieve its goals and how was this evaluated? From a methodological perspective we are open to different approaches, be it in the form of qualitative case studies, quantitative analysis or work based on the digital methods approach. Also we invite papers that connect specific campaigns to concepts from communication theory, be it for example a discussion in the context of professionalization, mobilization, the digital divide or political learning.

Interview on the state of the CDU online campaign in NRW

A few days ago Malte Krohn [@malte_politicus] from the blog Homo Politicus interviewed me on the state of the CDU online campaign in Nordrhein-Westfalen which I advise on their use of online tools. This is the result:

If you are interested in the campaign, I also wrote about it here, here and here.

Die CDU Onlinekampagne für die Landtagswahl 2010 in Nordrhein-Westfalen: Ein Zwischenstand

Die CDU Onlinekampagne für die Landtagswahl 2010 in Nordrhein-Westfalen: Ein Zwischenstand

Eine Präsentation gehalten während des Politcamp 2010 in Berlin am 21. März 2010.

Während des Politcamp 2010 in Berlin präsentierte ich am 21. März den aktuellen Zwischenstand der CDU Onlinekampagne zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 9. Mai 2010. Dies ist eine ausformulierte und leicht erweiterte Version meiner Präsentation.

Disclaimer: Ich berate die Onlinekampagne der CDU Nordrhein-Westfalen.

Nach den guten Erfahrungen mit Onlineunterstützerteams im Hessenwahlkampf wird auch in NRW der Großteil der Onlineaktivitäten von einem freiwilligen Unterstützerteam organisiert. Die Lektionen des hessischen webcamp09 sind die Basis für das NRW Onlineunterstützerteam NRW für Rüttgers.

Ausführlichere Informationen zum webcamp09 finden sich in dieser Präsentation die Alexander Kurz [@alexander_kurz] während des Politcamp 2009 hielt und in einem Report der Kampagnenpraxis.

Die Internetseite NRW für Rüttgers bildet das Rückgrat der Onlinekampagne. Hier werden unsere verschiedenen Kommunikationskanäle gebündelt.

NRW für Rüttgers - Homepage Screenshot

Hier bloggen freiwillige Unterstützer zum Beispiel von Veranstaltungen,

NRW für Rüttgers - Liveblogging

oder stellen kampagnenbegleitende Materialien zur Verfügung.

NRW für Rüttgers - Kampagnenbegleitende Materialien

Zusätzlich binden wir auf dieser Webseite Videos ein, die im Laufe der Kampagne erstellt wurden.

Eine Sammlung aller von uns für die Kampagne erstellten Videos finden sich im YouTube Kanal von NRW für Rüttgers.

NRW für Rüttgers - YouTube Kanal

Die dort gesammelten Videos sind fast ausschließlich von Freiwilligen produziert. Eine Ausnahme stellt die Vorstellung des Freiwilligen-Teams dar.

Bisher lassen sich die Videos überwiegend drei Themengruppen zuordnen. Die für deutsche Onlinekampagnen wahrscheinlich am innovativsten Videos sind regelmäßige direkte Videobotschaften des Generalsekretärs der CDU Nordrhein-Westfalens Andreas Krautscheid.

In diesen Videobotschaften stellte er sich seinen Unterstützern vor,

reagierte spontan auf tagesaktuelle Entwicklungen,

oder rief zu thematischen Aktionen auf.

Ein anderes viel genutztes Format ist die Vox Populi. In diesen von Freiwilligen konzipierten, gedrehten und geschnittenen Videos werden Menschen aus Nordrhein-Westfalen auf der Straße zu ihrer Meinung zu tagesaktuellen Themen gefragt.

Zusätzlich begleiten wir mit Videos klassische politische Veranstaltungen.

Zusätzlich zu diesem von dem Untersützerteam NRW für Rüttgers genutzten YouTube Kanal gibt es einen YouTube Kanal der CDU Nordrhein-Westfalen auf dem von CDU NRW-TV produzierte Videos präsentiert werden.

CDU NRW Podcast

Wurde noch in der Kampagne zur Bundestagswahl 2009 von der CDU große Aufmerksamkeit auf die Erstellung und den Betrieb der teAM 2009 Online-Community gelegt, so werden viele dieser Funktionen in der Onlinekampagne zur Landtagswahl 2010 in Nordrhein-Westfalen durch die Nutzung von Facebook sicher gestellt.

Jürgen Rüttgers Facebook Fanprofil

Zentrum unserer Aktivitäten auf Facebook ist das von uns betriebene Facebook Fanprofil für Jürgen Rüttgers, das mit der Unterstützerseite NRW für Rüttgers verknüft ist.

Zusätzlich hierzu ist die CDU Nordrhein Westfalen auch mit einem weiteren Fanprofil auf Facebook vertreten:

CDU NRW Facebook

Ein weiterer Unterschied zur Bundeskampagne liegt in unserer Nutzung der VZ-Netzwerke. Während die Bundeskampagne noch grosse Energie auf Aktionen um das Edelprofil der Bundeskanzlerin Angela Merkel verwendete, so betreiben wir zwar ein Edelprofil für Jürgen Rüttgers, fokusieren unsere Aktivitäten jedoch auf Facebook.

Jürgen Rüttgers Edelprofil

Zusätzlich hierzu nutzt die Kampagne auch Twitter mit dem Account @NRWRuettgers:

NRW für Rüttgers - Twitterfeed - @NRWRuettgers

Auf diesem Account twittern die Unterstützer Ulrich Gelsen #ug [@gelsen], David J. Ludwigs #dl [@cronenbuerger] und Florian Braun #fb [@flobraun]. Um der Unpersönlichkeit eines Teamfeeds zu entgehen nutzen wir eindeutig zugewiesene Hashtags, so dass zu jeder Zeit nachvollziehbar ist welcher der Autoren gerade twittert.

Über den Twitter Account @NRWRuettgers twittert das Unterstützteam von Veranstaltungen,

@NRWRuettgers VeranstaltungsPics

von der täglichen Arbeit und antwortet auf Anfragen.

@NRWRuettgers Antworten

Generell ist uns die Interaktion um unsere Beiträge gleich auf welchem Kanal sehr wichtig. Auch wenn manchem die Zeit von dem posten eines Kommentars und seiner Freischaltung etwas zu lange dauert wir freuen uns über Kommentare und Aktivität um unsere Beiträge. Zeigt dies doch, dass wir mit unserem Angebot auf Interesse stossen und Debatten auslösen.

Die oben beschriebenen Elemente der Onlinekampagne sind für uns zur Zeit die wichtigsten Bausteine, auf die wir den Großteil unserer Aufmerksamkeit konzentrieren. Zusätzlich zu diesen Onlineangeboten findet die Kampagne aber auch auf anderen Onlinekanälen statt: Flickr, CDU Nordrhein-Westfalen, Jürgen Rüttgers und CDU NRW/Blog.

Für eine Diskussion weiterer Aspekte der Onlinekampagnen zur Landtagswahl 2010 in Nordrhein-Westfalen haben Oliver Zeisberger für die SPD und ich für die CDU im Westen ein Interview gegeben. Dieses Interview ist eine gute Ergänzung zu dieser Beschreibung unserer Kampagnenelementen.

[Update 2010/04/04]
Dieser Beitrag wurde inzwischen ebenfalls sowohl auf dem CDU NRW / Blog als auch auf dem Blog Homo Politicus veröffentlicht.

Interview zum Stand der Onlinekampagnen in Nordrhein-Westfalen

Am Rande des Politcamp 2010 gaben Oliver Zeisberger [@oliverbarracuda] und ich Vera Kämper [@vera_k] von Der Westen ein Interview zum aktuellen Stand der Onlinekampagnen in Nordrhein-Westfalen.

Oliver Zeisberger betreut mit seiner Agentur den Onlinewahlkampf der NRW SPD während ich das Onlineunterstützerteam der CDU Nordrhein-Westfalen NRW für Rüttgers berate.

Unsere Präsenz beim Politcamp 2010 scheint übrigens auch vom neuen Nerd-Zentralorgan wahrgenommen worden zu sein.

Blast from the past No. 4: Digital channels, the change in community structures and its consequences for social participation

This trip to the archives digs up the paper Digital channels, the change in community structures and its consequences for social participation. I presented this paper in Belfast at the ISEA 2009.

For a short glance at the argument have a look at the presentation. The full paper can be found here.

Andreas Jungherr (2009) ‘Digital channels, the change in community structures and its consequences for social participation’. Paper presented at the ISEA 2009: International Symposium for the Electronic Arts, University of Ulster, Belfast, UK on 23 August – 1 September 2009.

Blast from the Past No. 2: Twittering Dissent

For a second trip to the back catalogue have a look at Twittering Dissent: Social Web Data Streams as Basis for Agent Based Models of Opinion Dynamics. A paper that Pascal Jürgens presented in Vienna, Austria in early 2009.

For the gist of the paper have a look at the presentation:

In this paper we build on the work we presented in Modeling Small-Group Interaction on Pervasive Digital Channels: New Influence on Public Opinion’. In contrast to the earlier work in this paper we focused on the potential agent-based modeling holds for the social sciences in general.

Pascal Jürgens and Andreas Jungherr (2009) ‘Twittering Dissent: Social Web Data Streams as Basis for Agent Based Models of Opinion Dynamics’, in: Martin Welker, Holger Geißler, Lars Kaczmirek, Olaf Wenzel (eds.), 11th General Online Research Conference, GOR 09: Proceedings, Vienna, p. 81.