Tag CDU

Das Internet im Wahlkampf: Beispiele zu Kampagnenfunktionen und Wirkungsmechanismen aus dem Bundestagswahlkampf 2013

Vor einigen Tagen sprach ich auf der Tagung „Medienkonvergenz im Bundestagswahlkampf 2013“ in Mainz zur Rolle des Internets in den Kampagnen der Parteien zum Bundestagswahlkampf 2013. Inzwischen sind Videoaufzeichnungen aller Vorträge online. Die Vorträge waren besonders spannend, da die Organisatoren eine interessante Mischung aus Wahlkampfpraktikern, Journalisten und Wissenschaftlern eingeladen hatten, so dass die Tagung ihr Thema aus unterschiedlichster Perspektive illustrieren konnte. Anbei meine 5 Cent zum Thema.

Und die anschliessende Diskussion.

Interview bei CICERO Online zur Rolle des Internets im Wahlkampf

In einem Interview mit Cicero Online habe ich heute noch einmal über die Rolle des Internets in deutschen Wahlkämpfen gesprochen.

Eine der Kernaussagen betrifft die Art wie wir in Deutschland die Rolle des Internets in Kampagnen diskutieren:

Die öffentliche Debatte über die Rolle des Internets ist in Deutschland noch immer viel zu provinziell. Auf der einen Seite haben wir Berater, die das Thema hochjubeln und übersteigerte Erwartungen wecken, auf der anderen Seite Journalisten, die es kaputtschreiben. Beide Gruppen schauen auf die USA und sind enttäuscht, wenn ihre Wahrnehmung der Rolle des Internets im US-Wahlkampf so in Deutschland nicht umgesetzt wird. Dadurch vernachlässigen wir in der öffentlichen Diskussion leider die tatsächlichen Funktionen, die das Internet für Parteien und Kandidaten in Deutschland erfüllt.

Eine andere Frage bezog sich darauf was man in Deutschland aus dem US-Wahlkampf lernen kann:

(…) hierzulande verlässt man sich im Online-Wahlkampf noch zu sehr auf anekdotisches Expertenwissen. Die Amerikaner versuchen sehr viel stärker, entscheidende Elemente der Kampagnenführung messbar zu machen. Sie probieren viel mehr aus, beobachten genau, welche Methoden funktionieren und passen sich dann an. Dieses datengestützte, analytische Vorgehen könnte man auch in Deutschland mit großem Gewinn umsetzen.

Andreas Jungherr im Interview mit Merle Schmalenbach: Wahlkampf Online: Die Wahl wird nicht im Internet entschieden. CICERO Online. 20/09/2013.

Neuer Artikel: Die Rolle des Internets in deutschen Wahlkämpfen

Heute ist in der Zeitschrift für Politikberatung ein Artikel von mir zur Nutzung des Internets in deutschen Wahlkämpfen erschienen. Hier das Abstract und der Link zu einem Preprint:

Die Rolle des Internets in deutschen Wahlkämpfen

Abstract
Um die Potentiale des Internets für Wahlkämpfer in Deutschland zu verstehen, ist es notwendig, differenziert über die Funktionen des Internets für politische Kampagnen nachzudenken. Hierbei bietet sich die Analyse von drei Funktionsweisen an:

    1. Internetdienste als Werkzeuge, um die Sichtbarkeit politischer Akteure und ihrer Inhalte im Informationsraum Internet zu gewährleisten;
    2. Die Unterstützung der Infrastruktur einer politischen Kampagne durch digitale Werkzeuge und das Internet;
    3. Die symbolische Sichtbarmachung von politischer Unterstützung und des Momentums von Kampagnen und die damit verbundene Möglichkeit, darauf folgender Berichterstattung traditioneller Medien.

Die Potentiale dieser Funktionsweisen sind jeweils abhängig von den spezifischen politischen, rechtlichen, kulturellen und historischen Kontexten in denen Kampagnen und Kandidaten agieren. Sie können sich je nach Kandidat, Partei oder Land unterscheiden. In dem vorliegenden Artikel werden diese Funktionen des Internets für politische Kampagnen an den Beispielen der Präsidentschaftskampagnen Barack Obamas und deutscher Wahlkämpfe diskutiert.

Preprint

Andreas Jungherr. 2013. “Die Rolle des Internets in deutschen Wahlkämpfen.” Zeitschrift für Politikberatung 2/2013. S.91-95.

Die Twitter-Schatten von Angela Merkel und Peer Steinbrück

Zusammen mit Harald Schoen habe ich mit dem Analysetool Crimson Hexagon die Nennungen von Angela Merkel und Peer Steinbrück seit Februar 2013 untersucht. Für den Blog Zweitstimme von ZEIT Online haben wir die Ergebnisse kurz zusammen gefasst.

Andreas Jungherr und Harald Schoen. 2013. “Die Twitter-Schatten von Angela Merkel und Peer Steinbrück: Auslöser und Themen.ZEIT Online: Zweitstimme (13/08/2013).

Interview im Deutschlandfunk zur Rolle des Internets im Bundestagswahlkampf 2013

Heute Morgen habe ich im Deutschlandfunk mit Thielko Grieß über die Nutzung des Internets durch die Parteien im kommenden Bundestagswahlkampf gesprochen.

Andreas Jungherr im Gespräch mit Thielko Grieß: “Parteien nutzen Online um offline zu mobilisieren.” Deutschlandfunk: Informationen am Morgen. 13/07/2013.

Das Internet im Wahlkampf: Vortrag

Vor kurzem hielt ich im Rahmen der Vortragsreihe “Internet & Society” einen Vortrag an der Universität Göttingen über die Rolle des Internets in Wahlkämpfen. Eine Videoaufzeichnung des Vortrags gibt es inzwischen online:

Hier noch einmal das Abstract zum Thema des Vortrags:

Das Internet im Wahlkampf: Beispiele zu Kampagnenfunktionen und Wirkungsmechanismen aus den USA und Deutschland

Die aktuelle Diskussion über die Rolle des Internets in Wahlkämpfen beschränkt sich in der Regel darauf, die erfolgreiche Nutzung des Internets in den Wahlkämpfen Barack Obamas mit der weniger erfolgreichen Nutzung des Internets in Wahlkämpfen von Kandidaten in anderen politischen, rechtlichen, kulturellen und historischen Kontexten zu vergleichen. Dieser Vergleich, den man als Amerikanisierung 2.0 bezeichnen könnte, verstellt jedoch den Blick auf die tatsächlichen Potentiale des Internets für Kampagnen außerhalb der USA, da die Vergleichskategorie – Erfolg im Internet – zu stark von spezifischen Rahmenbedingungen der Obama-Kampagnen in den USA der Jahre 2008 und 2012 abhängt.

Um die Potentiale des Internets für Wahlkämpfer in Deutschland zu verstehen, ist es notwendig differenziert über die Funktionen des Internets für politische Kampagnen nachzudenken. Hierbei bietet sich die Analyse von drei Funktionsweisen an:

1. Internetdienste als Werkzeuge, um die Sichtbarkeit des politischen Akteurs und seiner Inhalte im Informationsraum Internet zu unterstützen;
2. Die Unterstützung der Infrastruktur einer politischen Kampagne durch digitale Werkzeuge und das Internet;
3. Die symbolische Sichtbarmachung von politischer Unterstützung und des Momentums von Kampagnen und die damit verbundene Möglichkeit, darauf folgender Berichterstattung traditioneller Medien.

Die Potentiale dieser Funktionsweisen sind jeweils abhängig von den spezifischen politischen, rechtlichen, kulturellen und historischen Kontexten in denen Kampagnen und Kandidaten agieren. Sie können sich je nach Kandidat, Partei oder Land unterscheiden. In dem folgenden Vortrag werden diese Funktionen des Internets für politische Kampagnen an den Beispielen der Präsidentschaftskampagnen Barack Obamas und deutscher Wahlkämpfe diskutiert.

New Article: “Online campaigning in Germany: The CDU online campaign for the general election 2009 in Germany”

A few days back “German Politics” published the iFirst version of my paper “Online campaigning in Germany: The CDU online campaign for the general election 2009 in Germany“. In this paper I describe the attempts of the German conservatives to include Web 2.0 elements in their campaign of 2009. It's a little light on theory but I hope that the rich description in the paper helps the reader in getting a feeling for the present state of Web 2.0 campaigning in Germany. Please let me know what you think.

The paper was first prepared for the MPSA meeting in 2010, which as it turned out I could not attend because of a rather temperamental volcano on Iceland. Early in 2012 I presented another early version of the paper during a workshop organized by Rachel Gibson and Andrea Römmele at the ECPR joint session in Antwerp, Belgium. So this paper has a bit of milage on it but I'm happy that it's finally out.

Here is the abstract:

The German election year 2009 saw the first attempts by political parties to include Web 2.0 services in their online campaigns. The 2009 election therefore offers the opportunity to examine how political parties outside the USA – where online campaigning has become commonplace – choose to use online tools in their campaigns. This paper examines the online campaign of the German Christian Democratic Union (CDU) with a special focus on the campaign's use of Web 2.0 services. The different elements of the campaign will be discussed with regard to three basic functions of online campaigning provided by the relevant literature: 1) presence in the online information space; 2) support of the infrastructure of politics; 3) creation of symbols for political support and participation. This paper shows that these functions were all present in the CDU's use of online tools in the campaign of 2009.

Andreas Jungherr. 2012. (Online First). “Online campaigning in Germany: The CDU online campaign for the general election 2009 in Germany.” German Politics.

 

The German federal election of 2009: The challenge of participatory cultures in political campaigns

Today my article “The German federal election of 2009: The challenge of participatory cultures in political campaigns” was published in a special issue on Fan Activism of the journal “Transformative Works and Cultures” edited by Henry Jenkins and Sangita Shresthova. In the article I present three case studies from the campaign for the federal election of 2009 in Germany.

Abstract: Increasingly, political actors have to act in online communication environments. There they meet overlapping networked publics with different levels of participatory cultures and varying expectations of participation in the (re)making and co-production of political content. This challenges political actors used to a top-down approach to communication. Meanwhile, online users are increasingly politically involved as legislatures all over the world become more active in regulating communication environments online. These new political actors often share participatory practices and have high levels of new media skills. Now they are challenged to adapt these bottom-up participatory cultures to the traditional political environment. This paper examines these adaption processes by examining three examples from the campaign for the German federal election of 2009. These examples include the attempt of Germany’s conservative party (CDU) to encourage their supporters to adapt participatory practices, the German Social Democrats’ (SPD) top-down production and distribution of online content that mimicked the look and feel of user-generated content, and the bottom-up emergence of political flash mobs.

Andreas Jungherr. 2012. “The German federal election of 2009: The challenge of participatory cultures in political campaigns.” Transformative Works and Cultures 10. doi:10.3983/twc.2012.0310.

Das Internet für Landtagskandidaten

Die CDU NRW hat mich in einem kurzem Interview gefragt warum und wie Landtagskandidaten das Internet und Social Media im Wahlkampf nutzen sollten.

Welche Rolle spielt das Internet im Landtagswahlkampf? Was heißt das z. B. für mich als Landtagskandidat?

Untersuchungen über die letzten zehn Jahre haben immer wieder gezeigt, dass überwiegend politisch interessierte Menschen das Internet nutzen, um sich politisch zu informieren oder zu beteiligen. Die meisten Menschen, die politische Webseiten besuchen, haben ein grundsätzliches Interesse an Politik, das sie auf politische Webseiten führt. Oder sie sind durch ein Ereignis (z.B. ein Wahlplakat, Medienbericht oder ein Treffen mit dem Kandidaten) zum Seitenbesuch angeregt worden.

Empirische Studien zeigen, dass zufällige oder politisch uninteressierte Menschen deutlich seltener politische Webseiten besuchen als politisch interessierte Menschen. Für einen Landtagskandidaten heißt dies, dass seine Internetpräsenz (z.B. die Webseite, Facebook-Profil, YouTube Kanal) eine spannende Möglichkeit ist, politisch interessierte Menschen zu erreichen. Bei der Gestaltung der Webseite und ihrer Inhalte ist es sinnvoll, sich an den Interessen dieser Besuchergruppe zu orientieren. In der Regel sind die Besucher von politischen Webseiten politische Unterstützer, politisch Interessierte aber in ihrer Wahlentscheidung noch Unentschlossene, und Journalisten. Kandidaten sollten darauf achten, dass ihre Webseite für diese Personen interessante Information leicht zugänglich anbietet.

Informationen über den Kandidaten (z.B. Persönliches, politische Leistungen, politische Ziele), Informationen über den Kampagnenverlauf (z.B. Berichte über Kampagnenereignisse, kommende Termine, Links zu Zeitungsartikel, die über die Kampagne oder den Kandidaten berichteten, oder auch Beiträge des Kandidaten selbst), Pressemitteilungen und Kontaktmöglichkeiten sollten direkt von der Startseite her erreichbar sein und regelmäßig aktualisiert werden.

Nutzt ein Kandidat auch andere Internetdienste (z.B. Facebook, Twitter oder YouTube) dann sollte auf die jeweiligen Profile auch direkt von der Startseite aus hingewiesen werden. Eine bewusst gestaltete und regelmäßig aktualisierte Webseite ist für Landtagskandidaten der günstigste Weg, politisch interessierten Menschen ihre Kandidatur zu begründen und sie unabhängig von der Berichterstattung der örtlichen Medien über den Kampagnenverlauf zu informieren. Bedingung hierfür ist allerdings, dass es Kandidaten interessierten Menschen leicht machen Ihre Internetangebote zu finden. Dies kann einerseits durch die technische Gestaltung der Seite geschehen, bei der darauf geachtet werden sollte, dass sie suchmaschinenfreundlich programmiert wurde, anderseits bedeutet dies jedoch auch, dass der Kandidat bei der Gestaltung von klassischen Kampagnenmitteln und öffentlichen Auftritten immer auch auf seine Internetseite hinweisen sollte.

Wozu und wann brauche ich als Landtagskandidat einen eigenen Twitter-Account oder Facebook-Profil bzw. eine Facebook-Fanseite?

Ein Profil auf einer Sozialen Netzwerkseite wie zum Beispiel Facebook oder Twitter kann für Landtagskandidaten eine interessante Ergänzung zu der klassischen Webseite darstellen. Mit einem Facebook-Profil oder einem Twitter-Account erleichtern Kandidaten interessierten Nutzern dieser Dienste den direkten Kontakt mit ihnen. Auch hier gilt, die meisten Netzwerk-Nutzer, die “Freund”, “Fan” oder “Follower” eines Politikers werden sind mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits politisch interessiert.

Auch auf den Sozialen Netzwerkseiten kommunizieren Politiker also eher mit Unterstützern, Kritikern, Journalisten und einigen politisch Interessierten, aber unter Umständen noch in der Wahlfrage unentschlossenen Menschen. Sozialen Netzwerkseiten können für Landtagsabgeordnete aber nicht nur zur Kommunikation genutzt werden, sondern auch zur Koordination von Freiwilligen im Wahlkampf vor Ort. Wie nützlich Soziale Netzwerkseiten allerdings tatsächlich im Einzelfall sind, hängt stark von Wahlkampfstil des Kandidaten,der Internetnutzung seiner Unterstützer und der Netznutzung im Wahlkreis ab.

Muss ich diese Accounts selber pflegen?

Soziale Netzwerkseiten haben den Vorteil, dass sie ihren Nutzern einen direkten Zugang zu Politikern erlauben. Hier sind natürlich Politiker interessanter, die auf Fragen und Kommentare antworten und die ihre Beiträge selber schreiben. Sicher kann es gerade im Wahlkampf sinnvoll sein, dass Mitarbeiter des Kandidaten oder Mitglieder aus dem Unterstützerteam einzelne Beiträge auf den Profilen des Kandidaten veröffentlichen. Diese sollten dann aber auch entsprechend markiert werden.Wenn diese Beiträge allerdings die Mehrzahl aller Beiträge auf einem Profil ausmachen besteht die Gefahr, dass so das Profil für Unterstützer uninteressant wird.

Wie gehe ich mit kritischen Kommentaren um, z. B. auf der Facebook-Seite, im Blog, bei YouTube etc.? Löschen, beantworten, freischalten?

Vor kritischen Kommentaren online sollte man sich genauso wenig fürchten wie vor Kritik offline. Gerade der Wahlkampf ist die Zeit für den Austausch unterschiedlicher politischer Positionen. Dass sich dieser Austausch nun auch auf die Online-Angebote von Politikern ausweitet ist wenig überraschend.

Kritische Kommentare auf ihren Online-Angeboten sollten Kandidaten freischalten. In der Folge sollte der Profilinhaber oder seine Unterstützer dann aber auch mit eigenen Kommentaren auf diese Kritik reagieren. Eine Ausnahme sind hier beleidigende Kommentare, die man natürlich nicht veröffentlichen muss.

Was für eine Meldung/Ereignis ist es wert, in den sozialen Netzwerken veröffentlicht zu werden? Schreibe ich nur Politisches oder auch Privates?

Auf Sozialen Netzwerkseiten gibt es keinen Nachrichtenwert einzelner Beiträge. Erlaubt ist was gefällt. Und was gefällt bestimmen die “Freunde”, “Fans” und “Follower” im Zusammenspiel mit dem Inhaber des Profils. Bei der Entscheidung welche Art von Beiträgen sie veröffentlichen wollen sollten sich Kandidaten von ihrem eigenen Gefühl leiten lassen.

Manche Kandidaten arbeiten in ihrer Kampagne stark mit ihren persönlichen Eigenschaften und Attributen. Für sie kann die Veröffentlichung von eher persönlichen Beiträgen gut zu ihrem restlichen Kampagnenstil passen. Andere Kandidaten rücken eher Themen und die politische Arbeit in das Zentrum ihrer Kampagne. Für diese Kandidaten passen inhaltliche oder politische Beiträge wahrscheinlich besser zu ihrem gewohnten Kampagnenstil. Kandidaten müssen allerdings selber testen welche Art von Beiträgen von ihren Kontakten auf Sozialen Netzwerkseiten auf positive Reaktionen stösst und welche Beiträge eher ins Leere laufen. Da hier jeder Kandidat und jede Unterstützergruppe unterschiedlich ist, gibt es keine Lösung, die für alle Kandidaten passt.

Das Interview im Original gibt es auf der Seite der CDU NRW.

Portrait auf Politik Digital

Vor einigen Wochen führte Philipp Albrecht von politik-digital.de ein längeres Interview mit mir zu dem Spannungsfeld Wissenschaft und aktiver Mitarbeit in Kampagnen. Sein Artikel, der auf diesem Gespräch basiert, ist inzwischen erschienen.

“Andreas Jungherr: Zwischen Wahlkampf und Hörsaal.” Ein Interview von Philipp Albrecht mit Andreas Jungherr. politik-digital.de. 21/03/2012.