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	<title>Comments for Too Bad You Never Knew Ace Hanna</title>
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	<description>Slaving in the Mines of Progress</description>
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		<title>Comment on Die Lektionen der SPD aus dem us-amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf 2012 by Online-Strategie der SPD: Klingeln und klicken &#124; BrochureWarez &#124; Bundestagswahl 2013, Obama, SPD</title>
		<link>http://andreasjungherr.net/2013/04/14/die-lektionen-der-spd-aus-dem-us-amerikanischen-prasidentschaftswahlkampf-2012/comment-page-1/#comment-47664</link>
		<dc:creator>Online-Strategie der SPD: Klingeln und klicken &#124; BrochureWarez &#124; Bundestagswahl 2013, Obama, SPD</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Apr 2013 10:05:51 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Klingt doch schon in konkreten Zusammenhang nicht mehr krude, sondern im Gegenteil: wie bereits seit Ende des letzten Jahres mehrfach berichtet, setzt die SPD offenbar sehr stark auf eine Tür-zu-Tür-Kampagne und möchte damit ca. 4 Millionen Wähler in Deutschland kontakten. Nicht bloß in der Fußgängerzone Zettel verteilen, sondern anscheinend systematisch und organisiert (siehe unten) die eigenen Hochburgen abgehen und die potenziellen Wähler herausklingeln. Dies ist eine direkte Konsequenz aus den letzten US-Präsidentschaftswahlkämpfen. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Klingt doch schon in konkreten Zusammenhang nicht mehr krude, sondern im Gegenteil: wie bereits seit Ende des letzten Jahres mehrfach berichtet, setzt die SPD offenbar sehr stark auf eine Tür-zu-Tür-Kampagne und möchte damit ca. 4 Millionen Wähler in Deutschland kontakten. Nicht bloß in der Fußgängerzone Zettel verteilen, sondern anscheinend systematisch und organisiert (siehe unten) die eigenen Hochburgen abgehen und die potenziellen Wähler herausklingeln. Dies ist eine direkte Konsequenz aus den letzten US-Präsidentschaftswahlkämpfen. [...]</p>
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	<item>
		<title>Comment on Organisationskultur als tatsächliche Lektion der Obama-Kampagne für den deutschen Wahlkampf by Die Lektionen der SPD aus dem us-amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf 2012 &#124; Too Bad You Never Knew Ace Hanna</title>
		<link>http://andreasjungherr.net/2012/11/09/organisationskultur-als-tatsachliche-lektion-der-obama-kampagne-fur-den-deutschen-wahlkampf/comment-page-1/#comment-47396</link>
		<dc:creator>Die Lektionen der SPD aus dem us-amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf 2012 &#124; Too Bad You Never Knew Ace Hanna</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Apr 2013 14:48:04 +0000</pubDate>
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		<description>[...] aus dem Erfolg der Kampagnen von Barack Obama in 2008 und 2012 gezogen haben. Wie auch hier schon mehrmals betont, liegen diese Lektionen nicht in der kreativen Nutzung von Twitter oder Facebook [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] aus dem Erfolg der Kampagnen von Barack Obama in 2008 und 2012 gezogen haben. Wie auch hier schon mehrmals betont, liegen diese Lektionen nicht in der kreativen Nutzung von Twitter oder Facebook [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Comment on Organisationskultur als tatsächliche Lektion der Obama-Kampagne für den deutschen Wahlkampf by Organisationskultur als tatsächliche Lektion der Obama-Kampagne für den deutschen Wahlkampf • NEOLOX</title>
		<link>http://andreasjungherr.net/2012/11/09/organisationskultur-als-tatsachliche-lektion-der-obama-kampagne-fur-den-deutschen-wahlkampf/comment-page-1/#comment-42747</link>
		<dc:creator>Organisationskultur als tatsächliche Lektion der Obama-Kampagne für den deutschen Wahlkampf • NEOLOX</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Apr 2013 11:27:25 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Organisationskultur als tatsächliche Lektion der Obama-Kampagne für den deutschen Wahlkampf    10. November 2012David J. KnepperKeine KommentareAllgemein  Organisationskultur als tatsächliche Lektion der Obama-Kampagne für den deutschen Wahlkampf [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Organisationskultur als tatsächliche Lektion der Obama-Kampagne für den deutschen Wahlkampf    10. November 2012David J. KnepperKeine KommentareAllgemein  Organisationskultur als tatsächliche Lektion der Obama-Kampagne für den deutschen Wahlkampf [...]</p>
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	<item>
		<title>Comment on Vier Thesen zu politischer Online-Partizipation anlässlich des Politcamp11 by Hans</title>
		<link>http://andreasjungherr.net/2011/05/28/vier-thesen-zu-politischer-online-partizipation-anlasslich-des-politcamp11/comment-page-1/#comment-13233</link>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jun 2011 15:10:02 +0000</pubDate>
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		<description>Ich habe mir bisher nicht Gedanken darüber gemacht wer im Internet politisch aktiv ist aber es stimmt vermutlich wirklich, dass wie überall sonst auch, in erster Linie, die ohnehin interessierten und gebildeten das Internet für bereits vorhandene Zwecke nutzen und damit alles besser vernetzt wird aber immer noch im eigenen Süppchen kocht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mir bisher nicht Gedanken darüber gemacht wer im Internet politisch aktiv ist aber es stimmt vermutlich wirklich, dass wie überall sonst auch, in erster Linie, die ohnehin interessierten und gebildeten das Internet für bereits vorhandene Zwecke nutzen und damit alles besser vernetzt wird aber immer noch im eigenen Süppchen kocht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Comment on Vier Thesen zu politischer Online-Partizipation anlässlich des Politcamp11 by Tim Bonnemann</title>
		<link>http://andreasjungherr.net/2011/05/28/vier-thesen-zu-politischer-online-partizipation-anlasslich-des-politcamp11/comment-page-1/#comment-13084</link>
		<dc:creator>Tim Bonnemann</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 May 2011 17:17:46 +0000</pubDate>
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		<description>Interessante Diskussion. Kann leider nicht selbst in Bonn mit dabei sein, freue mich daher umso mehr auf reichhaltige (Live-)Berichterstattung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Interessante Diskussion. Kann leider nicht selbst in Bonn mit dabei sein, freue mich daher umso mehr auf reichhaltige (Live-)Berichterstattung.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Comment on Vier Thesen zu politischer Online-Partizipation anlässlich des Politcamp11 by Andreas Jungherr</title>
		<link>http://andreasjungherr.net/2011/05/28/vier-thesen-zu-politischer-online-partizipation-anlasslich-des-politcamp11/comment-page-1/#comment-13078</link>
		<dc:creator>Andreas Jungherr</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 May 2011 05:34:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://andreasjungherr.net/?p=1483#comment-13078</guid>
		<description>Der von Ihnen angesprochene Punkt ist sehr interessant. Nicht zuletzt, da dieser Blogpost, bevor er sich in eine etwas andere Richtung entwickelte, zuerst unter der Prämisse begann: Das Internet ist nicht das Medium der Parteien, das Internet ist das Medium der Politiker.

Für mich zeigen die Online-Aktivitäten verschiedener Politiker, dass für sie Online-Kommunikation und Online-Gespräche ganz natürliche Elemente ihrer Arbeit geworden sind. Kristina Schröder, Volker Beck, Thomas Jarzombek, Dorothee Bär, Hansjörg Schmidt und andere haben ganz persönliche Arten entwickelt im Netz mit Kritikern und Unterstützern zu kommunizieren und dies eben nicht nur zu Wahlkampfzeiten. Das liegt aber glaube ich daran, dass sie das Netz eben nicht nur als PR-Kanal sehen sondern das Gefühl haben aus der Online-Interaktion selber zu profitieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der von Ihnen angesprochene Punkt ist sehr interessant. Nicht zuletzt, da dieser Blogpost, bevor er sich in eine etwas andere Richtung entwickelte, zuerst unter der Prämisse begann: Das Internet ist nicht das Medium der Parteien, das Internet ist das Medium der Politiker.</p>
<p>Für mich zeigen die Online-Aktivitäten verschiedener Politiker, dass für sie Online-Kommunikation und Online-Gespräche ganz natürliche Elemente ihrer Arbeit geworden sind. Kristina Schröder, Volker Beck, Thomas Jarzombek, Dorothee Bär, Hansjörg Schmidt und andere haben ganz persönliche Arten entwickelt im Netz mit Kritikern und Unterstützern zu kommunizieren und dies eben nicht nur zu Wahlkampfzeiten. Das liegt aber glaube ich daran, dass sie das Netz eben nicht nur als PR-Kanal sehen sondern das Gefühl haben aus der Online-Interaktion selber zu profitieren.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Comment on Vier Thesen zu politischer Online-Partizipation anlässlich des Politcamp11 by Andreas Jungherr</title>
		<link>http://andreasjungherr.net/2011/05/28/vier-thesen-zu-politischer-online-partizipation-anlasslich-des-politcamp11/comment-page-1/#comment-13077</link>
		<dc:creator>Andreas Jungherr</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 May 2011 05:07:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://andreasjungherr.net/?p=1483#comment-13077</guid>
		<description>Vielen Dank für Ihren Kommentar. Sie sprechen hier zwei fröhliche Fehlschlüsse an, die Parteien/Politiker allzu häufig aus ähnlichen Bestandsaufnahmen ziehen.

Zu These 2: In der klassischen Formulierung der Digital Divide Problematik würde ich Ihnen recht geben. Immer mehr Menschen nutzen das Netz für immer mehr Tätigkeiten. Das wird für Deutschland auch eindrucksvoll durch die aktuelle ARD/ZDF Onlinestudie gezeigt. Umso interessanter ist, dass sich diese verstärkte Onlinenutzung nur bei einem sehr kleinen (und recht homogenen) Teil der Bevölkerung auf politische Aktivitäten bzw Informationssuche überträgt. Hier ist auch erstaunlich, dass sich dies im Superwahljahr 2009 nicht geändert hat. Hier haben wir eines der politisch Großereignisse, Medien, Parteien, Politiker und Berater erzählen jedem der es hören möchte wie revolutionär dieses Internet im politischen Betrieb sein wird und der deutsche Internetnutzer reagiert recht gelassen. Persönlich glaube ich, dass Online-Partizipation zur Zeit für politisch stark interessierte und motivierte Bürger interessant ist, die Kulturtechniken teilen, die es ihnen ermöglichen im Internet selbstbewusst zu kommunizieren und zu partizipieren. Sie haben völlig recht, dass genau diese Gesprächspartner für die Politiker sehr interessant sind, trotzdem finde ich, dass wir bei der Gestaltung und der Interpretation dieser Partizipationsmöglichkeiten nicht vergessen dürfen, dass wir hier nur mit einem kleinen Teil der Bevölkerung zu tun haben und grosse Bevölkerungsgruppen systematisch vernachlässigen. Wird dies immer so bleiben? Das halte ich für unwahrscheinlich, allerdings ist es der Ist-Zustand.

Zu These 4: Schwerpunktsetzung heisst natürlich nicht, dass man Online-Kanäle vernachlässigt. Alle deutschen Parteien sind ohne weiteres im Netz erreichbar und auf verschiedenen Sozialen Netzwerkplattformen präsent. Allerdings sieht man auch an diesen Profilen, dass der Kommunikationsbedarf der Bürger mit diesen Profilen doch überschaubar ist. Hier sehe ich Parteien und Politiker nicht als Volkserzieher sondern als Kommunikationspartner, die ihre Kommunikationsaktivitäten auf die Kanäle richten auf denen das größte Interesse an politischem Dialog besteht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für Ihren Kommentar. Sie sprechen hier zwei fröhliche Fehlschlüsse an, die Parteien/Politiker allzu häufig aus ähnlichen Bestandsaufnahmen ziehen.</p>
<p>Zu These 2: In der klassischen Formulierung der Digital Divide Problematik würde ich Ihnen recht geben. Immer mehr Menschen nutzen das Netz für immer mehr Tätigkeiten. Das wird für Deutschland auch eindrucksvoll durch die aktuelle ARD/ZDF Onlinestudie gezeigt. Umso interessanter ist, dass sich diese verstärkte Onlinenutzung nur bei einem sehr kleinen (und recht homogenen) Teil der Bevölkerung auf politische Aktivitäten bzw Informationssuche überträgt. Hier ist auch erstaunlich, dass sich dies im Superwahljahr 2009 nicht geändert hat. Hier haben wir eines der politisch Großereignisse, Medien, Parteien, Politiker und Berater erzählen jedem der es hören möchte wie revolutionär dieses Internet im politischen Betrieb sein wird und der deutsche Internetnutzer reagiert recht gelassen. Persönlich glaube ich, dass Online-Partizipation zur Zeit für politisch stark interessierte und motivierte Bürger interessant ist, die Kulturtechniken teilen, die es ihnen ermöglichen im Internet selbstbewusst zu kommunizieren und zu partizipieren. Sie haben völlig recht, dass genau diese Gesprächspartner für die Politiker sehr interessant sind, trotzdem finde ich, dass wir bei der Gestaltung und der Interpretation dieser Partizipationsmöglichkeiten nicht vergessen dürfen, dass wir hier nur mit einem kleinen Teil der Bevölkerung zu tun haben und grosse Bevölkerungsgruppen systematisch vernachlässigen. Wird dies immer so bleiben? Das halte ich für unwahrscheinlich, allerdings ist es der Ist-Zustand.</p>
<p>Zu These 4: Schwerpunktsetzung heisst natürlich nicht, dass man Online-Kanäle vernachlässigt. Alle deutschen Parteien sind ohne weiteres im Netz erreichbar und auf verschiedenen Sozialen Netzwerkplattformen präsent. Allerdings sieht man auch an diesen Profilen, dass der Kommunikationsbedarf der Bürger mit diesen Profilen doch überschaubar ist. Hier sehe ich Parteien und Politiker nicht als Volkserzieher sondern als Kommunikationspartner, die ihre Kommunikationsaktivitäten auf die Kanäle richten auf denen das größte Interesse an politischem Dialog besteht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Comment on Vier Thesen zu politischer Online-Partizipation anlässlich des Politcamp11 by Philipp Albrecht</title>
		<link>http://andreasjungherr.net/2011/05/28/vier-thesen-zu-politischer-online-partizipation-anlasslich-des-politcamp11/comment-page-1/#comment-13072</link>
		<dc:creator>Philipp Albrecht</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 May 2011 22:29:20 +0000</pubDate>
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		<description>Vier interessante Thesen, freue mich auf die Diskussion in Bonn.

Beim Lesen kam mir spontan folgende Frage in den Sinn: 
Sind Parteien die entscheidenden Akteure oder ist es nicht zielführender, den einzelnen Politiker zu betrachten? Denn dann ließe sich das Desinteresse am Online-Wahlkampf m. E. plausibler erklären. 

Fundamental für einen Politiker sind Wahlergebnisse und  nicht Sympathiewerte o.ä.
Eine langfristige Strategie mag für den Politiker oder seine Partei ertragreich sein - aber nur dann, wenn er auch zwischenzeitlich im Spiel bleibt.  Daher richtet sich sein Interesse auf die bevorstehende Wahl. Wer dort scheitert, verliert an Einflussmöglichkeit. Und wenn, sagen wir, 10 Stunden offline-Wahlkampf mehr Stimmen versprechen als 10 Stunden online-Wahlkampf, wird derjenige Politiker gewählt werden, der dies berücksichtigt hat. Selbst die internetaffinen Piraten haben deswegen auf klassische Wählerwerbung gesetzt. 

Auch wenn wir von der individuellen Betrachtung auf die Parteiebene wechseln, finden sich Erklärungen, warum das Internet im Wahlkampf eine überschaubare Rolle spielt:
Ich stimme dem ersten Antworter Tim Bonnemann zu, dass das Netz an Relevanz gewinnen wird, kein Zweifel. Weniger sicher bin ich mir, ob das Internet tatsächlich nur von den jüngeren Menschen als politische Kommunikationsebene genutzt wird. 
Außerdem scheint mir derzeit fraglich, was ein zeitintensiver und langfristiger Einsatz in den Social-Media-Kanälen erfolgsorientiert bewirken kann (ein ganz anderes Thema ist, welcher Gewinn aus dialogischem Netzengagement für alle Beteiligten gezogen werden kann).
 Ein Sympathisant der Piraten, der FDP oder der Grünen mag die Online-Bürgersprechstunde von Volker Bouffier gutfinden, wählt aber trotzdem nicht die CDU. Ein Christdemokrat schätzt vielleicht die digitalen Partizipationsmöglichkeiten der Piraten, wählt aber trotzdem schwarz (Parteibindung). Lassen wir mal den ebenfalls zu diskutierenden Punkt des &quot;Slacktivism&quot; und der Wahlbeteiligung außen vor. 

Wenn man sieht, wie schnell die derzeitige Regierung bei der Kernenergie den Kurs wechselte, ist es sc hwer vorstellbar, dass sie andere für sie relevante Bereiche ignorieren. Einige Parteien und Politiker suchen den Online-Dialog, nicht nur aus wahltaktischen Gründen. Andere versprechen sich (derzeit mit einigem Erfolg) mehr vom klassischen Wahlkampf - was nicht in Stein gemeißelt ist. Bei der nächsten Wahl könnte die Strategie völlig anders lauten, abhängig davon, welche Bedeutung die Gesamtheit der Wähler der Online-Partizipation beimessen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vier interessante Thesen, freue mich auf die Diskussion in Bonn.</p>
<p>Beim Lesen kam mir spontan folgende Frage in den Sinn:<br />
Sind Parteien die entscheidenden Akteure oder ist es nicht zielführender, den einzelnen Politiker zu betrachten? Denn dann ließe sich das Desinteresse am Online-Wahlkampf m. E. plausibler erklären. </p>
<p>Fundamental für einen Politiker sind Wahlergebnisse und  nicht Sympathiewerte o.ä.<br />
Eine langfristige Strategie mag für den Politiker oder seine Partei ertragreich sein &#8211; aber nur dann, wenn er auch zwischenzeitlich im Spiel bleibt.  Daher richtet sich sein Interesse auf die bevorstehende Wahl. Wer dort scheitert, verliert an Einflussmöglichkeit. Und wenn, sagen wir, 10 Stunden offline-Wahlkampf mehr Stimmen versprechen als 10 Stunden online-Wahlkampf, wird derjenige Politiker gewählt werden, der dies berücksichtigt hat. Selbst die internetaffinen Piraten haben deswegen auf klassische Wählerwerbung gesetzt. </p>
<p>Auch wenn wir von der individuellen Betrachtung auf die Parteiebene wechseln, finden sich Erklärungen, warum das Internet im Wahlkampf eine überschaubare Rolle spielt:<br />
Ich stimme dem ersten Antworter Tim Bonnemann zu, dass das Netz an Relevanz gewinnen wird, kein Zweifel. Weniger sicher bin ich mir, ob das Internet tatsächlich nur von den jüngeren Menschen als politische Kommunikationsebene genutzt wird.<br />
Außerdem scheint mir derzeit fraglich, was ein zeitintensiver und langfristiger Einsatz in den Social-Media-Kanälen erfolgsorientiert bewirken kann (ein ganz anderes Thema ist, welcher Gewinn aus dialogischem Netzengagement für alle Beteiligten gezogen werden kann).<br />
 Ein Sympathisant der Piraten, der FDP oder der Grünen mag die Online-Bürgersprechstunde von Volker Bouffier gutfinden, wählt aber trotzdem nicht die CDU. Ein Christdemokrat schätzt vielleicht die digitalen Partizipationsmöglichkeiten der Piraten, wählt aber trotzdem schwarz (Parteibindung). Lassen wir mal den ebenfalls zu diskutierenden Punkt des &#8220;Slacktivism&#8221; und der Wahlbeteiligung außen vor. </p>
<p>Wenn man sieht, wie schnell die derzeitige Regierung bei der Kernenergie den Kurs wechselte, ist es sc hwer vorstellbar, dass sie andere für sie relevante Bereiche ignorieren. Einige Parteien und Politiker suchen den Online-Dialog, nicht nur aus wahltaktischen Gründen. Andere versprechen sich (derzeit mit einigem Erfolg) mehr vom klassischen Wahlkampf &#8211; was nicht in Stein gemeißelt ist. Bei der nächsten Wahl könnte die Strategie völlig anders lauten, abhängig davon, welche Bedeutung die Gesamtheit der Wähler der Online-Partizipation beimessen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Comment on Vier Thesen zu politischer Online-Partizipation anlässlich des Politcamp11 by Tim Bonnemann</title>
		<link>http://andreasjungherr.net/2011/05/28/vier-thesen-zu-politischer-online-partizipation-anlasslich-des-politcamp11/comment-page-1/#comment-13070</link>
		<dc:creator>Tim Bonnemann</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 May 2011 18:53:45 +0000</pubDate>
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		<description>Zu These 2:

Seit Jahren geht der Trend dahin, dass immer breitere Anteile der Bevölkerung das Netz auf immer umfangreichere Art und Weise nutzen und immer mehr Zeit online verbringen (s. beispielsweise &lt;a href=&quot;http://www.digitale-gesellschaft.info&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;http://www.digitale-gesellschaft.info&lt;/a&gt;). Dass Bürger mit Interesse an politischer Beteiligung online noch nicht 100% repräsentativ für die Gesamtbevölkerung sind, mag ja sein, aber es sind eben genau diejenigen Bürger, mit denen sich jede Partei auseinandersetzen muss, die auch in Zukunft relevant bleiben will.

Zu These 4:

Falls es tatsächlich zutrifft, dass ein &quot;Großteil der deutschen Parteimitglieder und Unterstützer&quot; traditionelle Kommunikationswege bevorzugt, so hat das vermutlich in nicht unerheblichem Maße strukturelle Gründe. Wenn beispielsweise die verbleibenden Mitglieder der alten Volkspartei SPD ein Durchschnittsalter von knapp unter 60 Jahren aufweisen (Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,765408,00.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Spiegel Online&lt;/a&gt;), so erklärt dass in Bezug auf Online-Nutzung alles. Den Schwerpunkt des parteipolitischen Community-Managements offline zu setzen, ist ernsthaft nur einer Partei zu empfehlen, die sich keinerlei Sorgen um Überalterung, Mitgliederschwund und geistige Erstarrung -- kurzum, ihr langristiges Überleben -- machen muss.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu These 2:</p>
<p>Seit Jahren geht der Trend dahin, dass immer breitere Anteile der Bevölkerung das Netz auf immer umfangreichere Art und Weise nutzen und immer mehr Zeit online verbringen (s. beispielsweise <a href="http://www.digitale-gesellschaft.info" rel="nofollow">http://www.digitale-gesellschaft.info</a>). Dass Bürger mit Interesse an politischer Beteiligung online noch nicht 100% repräsentativ für die Gesamtbevölkerung sind, mag ja sein, aber es sind eben genau diejenigen Bürger, mit denen sich jede Partei auseinandersetzen muss, die auch in Zukunft relevant bleiben will.</p>
<p>Zu These 4:</p>
<p>Falls es tatsächlich zutrifft, dass ein &#8220;Großteil der deutschen Parteimitglieder und Unterstützer&#8221; traditionelle Kommunikationswege bevorzugt, so hat das vermutlich in nicht unerheblichem Maße strukturelle Gründe. Wenn beispielsweise die verbleibenden Mitglieder der alten Volkspartei SPD ein Durchschnittsalter von knapp unter 60 Jahren aufweisen (Quelle: <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,765408,00.html" rel="nofollow">Spiegel Online</a>), so erklärt dass in Bezug auf Online-Nutzung alles. Den Schwerpunkt des parteipolitischen Community-Managements offline zu setzen, ist ernsthaft nur einer Partei zu empfehlen, die sich keinerlei Sorgen um Überalterung, Mitgliederschwund und geistige Erstarrung &#8212; kurzum, ihr langristiges Überleben &#8212; machen muss.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Comment on Vierzehnheiligen und der Staffelberg by Alexandra Ripken</title>
		<link>http://andreasjungherr.net/2011/05/08/vierzehnheiligen-und-der-staffelberg/comment-page-1/#comment-12835</link>
		<dc:creator>Alexandra Ripken</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 May 2011 12:25:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://andreasjungherr.net/?p=1446#comment-12835</guid>
		<description>wonderful pictures. Thanks for sharing.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>wonderful pictures. Thanks for sharing.</p>
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	</item>
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